Singapur

27 12 2010

Hey Leute,

zuerst einmal danke fuer die vielen Weihnachtsgruesse! Mir hond Weihnachten sehr genossen oh wenn es „nur“ Burger und Fruehlingsrollen geh hat. Also nur begrenzt heimisches Essen, aber das wichtigste war, dass es uns geschmeckt hat.

Mir sind mittlerweile in Singapur, fliegend morn aber schon wieder weiter nach Adelaide. Zu Singapur, es ist eine echt wahnsinnig schoene und interessante Stadt. Man kann so viel Attraktionen besichtigen, Aktivitaeten ausfuehren, oder seine Zeit nur damit verbringen gigantische Shoppingcenters abzulaufen und Essen in allen nur erdenklichen Varriationen zu betrachten. Singapur ist sehr vielfaelltig, das liegt daran, dass hier Chinesen, Vietnamesen, Malesen, Inder und auch Europaer sowie Amerikaner. Es ist eine bunte Mixtur aus verschiedenen Kulturen, die sich in Religion (Kirchen, Pagoden, Tempel, Wat,… ), Essen (Western Food, meist Fastfood, franzoesische Baeckerreien, indisches Essen, alle Arten von asiatischem Essen,… Musik, Sprachen (alles wird mehrsprachig angeschrieben),… es gaebe warscheinlich eine unendliche Liste wenn man hier nur alles auffuehren moechte das uns bis jetz so aufgefallen ist. Singapur ist auch eine sehr moderne, saubere, und architektonisch sehr sehenswerte Stadt. Gebaude sind meist nicht alter als 30 Jahre wobei im Stadtzentrum warscheinlich kaum ein Gebaeude aelter als 10 Jahre sein duerfte. Die Wolkenkratzer werden immer noch spektakulaerer gebaut und versuchen sich ge

genseitig, wortwoertlich, in den Schatten zu stellen. Die Stadt ist eine staendige Baustelle, immer in Bewegung und im Wandel. Immer auf dem neuesten technischen Stand. Singapur liegt auf einer tropischen Insel, was auch die schoenen Blumengaerten und Parkanlagen erklaert. Singapur wird aber auch als eine „fine city“ bezeichnet. Fine hat im englischen zwei Bedeutungen. Zum einen heist es schoen oder gut und zum anderen kann es Geldstrafe heissen. Das liegt daran, dass man hier fuer zB. rauchen in der Metro 1000 Singapurdollar bezahlen muss (ungefair 700Euro). Das ist aber nur eine der vielen zum Teil witzigen Strafen die man hier ausfassen kann. Wie du jetzt vielleicht festgestellt hast ist Singapur sehr vielseitig. Genau das ist auch das Wort mit welchem ich Singapur beschreiben wuerde wenn ich nur ein Wort zur Verfuegung haette.

Andere erwaehnenswerte Erlebnisse:

MC Donalds, Burger King, Starbucks, Wendy’s, KFC’s, Subway’s, Lai Lai neben thailaendischen Nudel Staenden, japanischen Suschi Standen alles und noch viel mehr leider unbekanntes nebeneinander.

Der Kampus ist riesig, alles schoen gepflegt und unglaublich modern gestaltet. Gut ausgeruestet und mit mehreren Buslinien an die Metrostation verbunden. Alles ist straff durchorganisiert, selbts die Baume auf den Gruenflaechen zwischen den Gebauden sind durchnummeriert!

Die horrenden Strafen habe ich eh schon angesprochen. Zb fuer Kaugummi kauen, Essen und trinke!, rauchen, spucken, urinieren, nudistisches verhalten, entzuendbare Gegenstaende zu transportieren… fuer den Besitz fuer 20g einer Droge gibt es bereits die Todesstrafe.

Alles ist sehr auf Kapitalismus ausgelegt, die Zeit lauft viel schneller und alle Menschen scheinen durchgehend gestresst und unter druck, schneller, besser zu sein als die „Konkurrenz“.

Jetzt kommt noch die schwierige Aufgabe aus ueber 200 Bildern (aus 2 Tagen) die besten auszusuchen

Nachtleben in Singapurs Bars

Singapur Marina Bay at Night

Kampus (auf dem wir wohnen)

Eis in Brot (eine Spezialitaet)

Einkaufszentrum

Chinatown

Botanic Garden

Marina Bay

Singapore Flyer (eines der Wahrzeichen)

Architektur in Singapur



Ein letztes mal Hanoi

24 12 2010

Ein wenig wehmuetig blicken wir auf unseren letzten verbleibenden Tag in Hanoi, morgen um diese Zeit werden wir bereits in Singapur sein.

Das hingegen muntert uns aber auch schon wieder gewaltig auf. Wir haben mittlerweile genug von Vietnam auch wenn uns Hanoi, und vorallem das Hostel in dem wir gelebt, nicht nur uebernachtet haben, sehr gefallen haben. Auch das freundliche Personal wird mir persoenlich etwas fehlen, da man sich doch sehr gut mit ihnen verstanden hat.

Gestern ging Marco noch auf eine kleine Shoppingtour um die uebrigen Vietnam Dong sinnvoll zu infestieren, waehrend ich mit einigen anderen Travelern aus unserem Hostel gegen ein anderes Hostel Fussball spielten. Es war ein riesen Spass, auch wenn wir eindeutig die schlechtere Manschaft waren und dadurch auch zwangslaeufig verloren hatten. Auch die zwei Blasen an meinen Fuessen bremsten meine Euphorie ein wenig, allerdings war es schoen wieder einmal „richtig“ zu sporteln und auch war es eine interessante und willkommene Abwechslung. Selbst die Besitzer unseres Hostels spielten mit vollem Einsatz mit. Sie hatten wohl die groesste Freude, dass wir uns so fuer ihre Idee begeistern liessen.

Heute hatten wir Christmas Lunch mit den Besitzern, deren Frauen und Kindern und einigen anderen „Mitbewohnern“. Am Abend werden wir dann nach guten Essen, darf heute auch einmal etwas teurer sein, suchen.

Ich hoffe ihr habt einen schoenen Heilig Abend, wir denken an euch!

Schoene Feiertage und nicht nur an die Geschenke denken!

Nice greetz Marco und Sebastian, ein letztes mal aus Hanoi.

 Geschaeft mit Weihnachtskram

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsdekoration

 

 

 

 

 

 

Fussballmanschaft

 

 

 

 

 

 

Unser Weihnachtslunch

 

 

 

 

 

 

Marco geniesst sein Weihnachtsessen (und Trinken)

 

 

 

 

 

 

Merry Christmas everyone



„kurzer“ Lagebericht von Marco

23 12 2010

Ich habe mir lange ueberlegt ueber was ich schreiben koennte ,weil ich nicht uber das selbe schreiben wolte wie Sebastian. Er schreibt sowiso die Berichte ueber die Staedte. Da macht es keinen Sinn wenn dann ueber die selbe Stadt/Ort auch ein Bericht von mir geschrieben wird .Deshalb schreibe ich etwas ueber das Reisen :

Das schwierigste ist das ,dass reisen eine Reise bleibt

und nicht eine standart Tour wie bei Staedtereisen nach Wien.Die unglaublichen Gebaeude und Bauwerke dieser Welt haben ganz bestimmt ihren Reiz solten aber nicht die ueberhand gewinnen.   Auch die Menschen ihre Kultur,das grandiose abwechslungsreiche Essen, die uberwaeltigenden Maerkte mit den unmengen an farbenfrohem Obst ,Gemuese und Fruechten. Solten auf so einer Reise niemals in den hintergrund ruecken!

Manchmal ist der kleine unscheinbare Schmetterling bei genauerer Betrachtung ein kleine Sensation in der Mitte eines oeden Feldes.Was mich Persoenlich schon mehr beeindruckt hat wie das Taj Mahal. Auch die unvergesslichen Situationen und die verbluefenden Gespraeche mit den unzaehligen Personen wobei man nie denken wuerde das es Menschen auf dieser Erde gibt die so verschiedene und Interessante einstellungen zu den Dingen haben.

 Eine kleines Spruechlein :    Don’t take life too seriously. It isn’t Permanent!

 Das Essen dieser Welt

ist essbar und ich habe bis jetzt noch nichts gehabt wo ich nicht sagen wuerde das koennte ich nicht noch einmal essen.Wichtig ist das mann einfach sehen solte was haben die Menschen fuer mittel zum kochen ,was steht ihnen zuer verfuegung an Produkten , und wie ist das Klima die Transportmoeglichkeitenund die Lagermoeglichkeiten .  Das erklaert auch das die Inder einfach alles was sie haben “zur Currymatsche “ verkochen .Weil es einfach frueher und auch jetzt nicht moeglich ist alles haltbar zu machen .Und durch langes kochen sterben alle Bakterien ab.   Deshalb ist das Indische essen auch nicht gerade auf Platz  Nummer 1 bei mir.

 Das Thailaendische essen ist fabelhaft weil Sie es immer leicht hatten an frische Produkte zu kommen.Und  alle moeglichen verschiedenen Geschmachsrichtungen zur verfuegung stechen und die auch gerne Kombinieren.Tintenfisch gefuellt mit Schweinehack ,Tomaten und Zitronengrass ist eine der “seltsamen “Kombinationen, schmeckt aber exzellent!

 Die Laotische Kueche ist etwas einfacher wie die Thailaendische weil auch nicht soviele Produkte zur verfuegung stechen.Andrerseits sind auch die Menschen aermer und haben nicht soviel Geld/Mittel das sie sich alle Produkte Leisen koenten.Was in Thailand kein Problem ist weil es an jeder Ecke einen 7eleven gibt .Die produktpalete ist im 7eleven unerschoepflich von Joghurt bis Wurst und Vertigsuppen gibt es alles und es ist auch bezahlbar fue die Befoelkerung  .Was in Indien und Laos die naechsten Jahre sicherlich nicht der Fall sein wird.Das ueberhaupt alle Produkte vorhanden sind geschweigeden fuer einen Bezahlbaren Preis.

 Das Essen in Vietnam. “ Was Beine hat wird gegessen” ah ich koregiere “alles was sich in Irgendeiner form Fortbewegen kann wird Gegessen” Ich nenne ein par Beispiele.:    Hund ,Katze,Maus,alle artgenossen der Genanten Tiere. Schlangen,Blutegel,Huehner von Schnabelspitze bis Zehenende,Alle arten von Wuermern mit Beinchen ohne Beinchen, Jegliche Art von Fisch und Meerestierchen,…. solte ich was vergessen haben. Alles andere was euch einfallen wuerde koent ihr ohne Problem auch auf die Liste schreiben darueber muest ihr nicht mahl nachdenken ob es Moeglich ist das zu essen oder nicht. Es ist immer moeglich!!!

 Hier haben  auch die Sprueche ihre Bedeutung verlohren.:

So wia dr Herr so s Gscherr  ( Hund )  😉                          Du bist was du isst!

 So des wars jetzt mal wieder von mir und ich werde mich mal wieder bei euch Melden hoffentlich war der Artikel nicht zu langweilig zu lesen.(und Bitte verzeiht mir die unmengen an Rechtschreibfehlern)

 Schoene Gruesse von der Reise

Marco



Und scho wieder Hanoi

19 12 2010

Hey,

wieder einmal melden wir uns aus dem mittlerweile schon sehr heimisch gewordenen Hanoi. Wir kennen die Strassen der naeheren Umgebung bereits auswendig und auch wo es das beste Brot, Fruehstueck, Buns (etwas sehr leckeres), Suppen, Pho oder sonstiges Essen gibt. Die letzten Tage haben wir ziemlich entspannt verbracht. Wir sind anfaenglich mit einem Schweizer und einer Franzoesin unterwegs gewesen. Der Schweizer hat uns dann aber verlassen da er sich auf nach Laos gemacht hat. Die Franzoesin Marco und ich haben uns dann gestern das Museum fuer Ethologie angesehen. Es war sehr gut gestalltet. Allerdings gibt es in Vietnam so unglaublich viele verschiedene Voelker/Staemme (86), dass man schnell einmal den ueberblick verliert. Aber man kriegt doch einen sehr netten Eindruck, vom Leben der verschiedenen Voelker, oder wie es zumindest einmal gewesen sein muss. Auch angesehen haben wir uns die Zitadelle, welche zwar ein Unesco Weltkulturerbe ist, aber recht wenig zu bieten hat und auch nicht gut beschrieben ist, sowie das sehr propagandisch aufgezogene Kriegsmuseum, das vom vertreiben der Chinesen bis zum Sieg in Suedvietnam erzaehlt. Das beste sind die Panzer, Ateleriegeschuetze sowie Flugzeuge der Vietnamesen und des Erzfeindes USA die den Innenhof des Museums zieren. Nach soviel Geschichte werden wir uns wohl die naechsten Tage wieder den kulinarischen Spezialitaeten der Hauptstadt annehmen. Und hier noch ein paar Fotos von unserer Museumstour.

Stadtbild mit See

 

 

 

 

 

 

Fahrrad mit Fischerkoerben (Museeum)

 

 

 

 

 

 

altertuemlicher Ochsenkarren (Museeum)

 

 

 

 

 

 

Wasserpuppentheater (vietnamesisches Kasperltheater)

 

 

 

 

 

 

1:1 Model eines traditionellen vietnamesischen Holzhauses

 

 

 

 

 

 

Marco mit "Chinesahueatle"

 

 

 

 

 

 

I uf anam Vietcong Panzer

 

 

 

 

 

 

Vietcong Panzer (Museeum)



Ninh Binh

17 12 2010

Hey, zersch amol a grossas Lob an uesere fliessiga Bloglaesr, Reisemitverfolger und Ufamlaufendahalter! Mir hond o mittlerweile scho ueber 100 Komentare zu uesaram Blog kriagt und i hoff ihr blieband ues o witterhin treu 😉

Jo, da wir ja so lange in Hanoi sind, haben wir uns entschieden einen kleinen Ausflug ins 94km entfernte Ninh Binh zu machen. Erst dachten wir an einen Zweitagesausflug, allerdings bemerkten wir schnell, dass man alles sehenswerte in einen Tag ansehen konnte. So besichtigten wir, kurz nach der Anfkunft den staedischen Markt sowie eine beruemte Pagode. Der Huegel, auf dem diese stand, war mittens in der Stadt und ist von einem kleinen kuenstlich angelegten See umgeben. Danach haben wir uns ein Moped augseliehen und sind in das nahegelegene Trang An gefahren. Dort kann man sich 2h durch Grotten rudern lassen, vorbei an weiteren Pagoden, Tempel und steil aufsteigenden Huegeln die noch mit natuerlicher Vegetation ueberwuchert sind. Am abend sind wir dann mit einem lockal Bus zurueck nach Hanoi gefahren wo wir mit einem Linienbus in die Stadt gefahren sind um unser an diesem Tag ausgekostetes Budget zu schonen.

Um euch einen kleinen Eindruck von der dortigen Landschaft zu verschaffen wie gewohnt ein paar Bilder hierzu.

Ninh Binh muede Marktfrau

 

 

 

 

 

 

Ninh Binh Trang An Landschaft

 

 

 

 

 

 

Trang An auf dem Boot

 

 

 

 

 

 

Trang An Grotte

 

 

 

 

 

 

Trang An Bruecke ueber den Wasserweg

 

 

 

 

 

 

Trang An gesunkenes Schiff (Atrappe)



Hanoi again

13 12 2010

So mittlerweile sind mr wiedr zruck in Hanoi, mir werand noch an Huffa aluaga und erleba do weil mr noch bis am 25. do in dera Stadt sind. Will jetz o garned viel schrieba sondrn nur noch a paar Fotos online stella.

St. Josephs Cathedral gleich ums Eck bei ues

 

 

 

 

 

 

Cao Long Bien Bruecke

 

 

 

 

 

 

Chua Tran Quoc Tempel

 

 

 

 

 

 

Strassenverkaufer mit Fahrrad

 

 

 

 

 

 

Ho Chi Ming Mausoleum

 

 

 

 

 

 

MIG aus dem Vietnamkrieg



Ha Long Bay

13 12 2010

Hallo ihr Lieben,

wir hatten die letzten Tage etwas schlechtes Wetter, haben uns aber trotzdem entschieden einen Trip nach Ha Long und der unter Unesco Weltnaturerbe gestellte vorgelagerte Bucht anzusehen. Die Bucht wird von ungefair 2000 kleineren und groesseren Inseln gesaeumt welche steil aus dem Wasser herrausragen. Ein faszinierender Anblick, und mit dem wolkenverhangenen Himmel und den kleineren Nebelschwaden zwischen den Felden sah das ganze auch noch eine Spur mystischer aus als gewoehnlich. Wir waren nachdem wir etwas spaet abgehohlt wurden auch um 1:30h zu spaet auf dem Boot das uns durch die Bucht fuhr. Unser erster Halt war die sogenannte „surprising cave“, und sie haelt was sie verspricht. Sie ist echt eine Ueberraschung! Im moment des Betretens kann man kaum glauben, dass man noch etwas schoeneres als das ebengesehene erleben darf. Die Hoehle die frueher einmal unter Wasser gewesen sein muss besteht aus den verschiedensten Stalaktitenformationen, die spektakulaer mit verschiedenfarbiger Belaeuchtung in Szene gesetzt werden. Nach dem Hoehlenbesuch durften wir eine kleine Runde kajaken, wobei es bereits dunkel wurde, da wir ja mit dem Programm etwas in Verzug geraten waren. Anschliessend sprangen wir noch vom Dach unseres Schiffes um wenigstens noch eine kleinwenig in der Bucht zu schwimmen, allerdings war es bereits dunkel und recht kalt, was uns von laengeren wassersportlichen Aktivitaeten abhielt, auch wenn das Meer noch angenehm warm war. Nach einem fuer mich etwas ungewohnten Abendessen hatten wir noch etwas Freizeit an Bord, bevor es dann um etwa halb Elf ins Bett ging. Der naechste Tag startete fuer mich recht endtaeuschend ohne Sonnenaufgang, da es einfach zu Wolkenverhangen war. Ich war also umsonst so frueh aufgestanden und hatte an der kalten Morgenluft gewartet, anstatt fein im meinem warmen Bettchen zu liegen. Dafuer war das Fruehstueck dann um so besser! Wir haben vermutlich den gesammten Tostbestand an Bord aufgegessen. Anschliessend ging es noch eimal durch die Bucht, vorbei an immer spektakulaereren Felsformationen, bis wir schliesslich wieder am Hafen ankamen. Nach einem weiteren Mittagessen, aus fuer mich wiederum spannenden Zutaten, fuhren wir zurueck nach Hanoi, wo wir am Abend auch wieder gut angekommen sind. Der Trip war ein echtes Highlight bis jetzt und die Hoehle warscheinlich eines der schoensten Naturschauspiele die ich bisher gesehen hatte.

Schoene gruesse aus dem grauverregneten Hanoi, ja nicht nur ihr habt schlechtes Wetter 😛

Halong Bay von oben

in der "Surprising Cave"

Kajaking

Unsere Kabine

Ha Long Bay



Hanoi

9 12 2010

Hey,

mittlerweile sind wir seit zwei Tagen in Hanoi, der Hauptstadt von Vietnam. Hier leben etwa 6,5 Millionen Einwohner und das merkt man nicht nur am Verkehr. Ueberall laufen Menschen durch die Strassen, tragen Koerbe oder schieben schwer beladene Fahrraeder, verkaufen von Alltagsartikel bis zum touristischen IherzleHanoi Tshirt alles was man sich vorstellen kann. Dazwischen versuchen Mopedfahrer den letzten freien Raum zwischen zwei Autos auszufuellen oder einem ueber die Strasse huschenden Hanoian auszuweichen.

Auch wir machen uns nicht schlecht im ueber die Strasse „laufen“. Wobei laufen viel zu einfach klingt. Aber wir haben ja schon nuetzliche Erfahrungen in Indien gesammelt. Es gibt einen Spruch, der vielleicht nicht ganz zutrifft, aber die Situation auf den Strassen hier gut beschreibt. „The only way to get on the other side of the street, is to be born there.“ Der einzige Weg ueber die Strasse zu kommen, ist auf der anderen Seite geboren zu sein.

Ich habe mir einige Tempel und Tuerme angesehen, bin in Parks spaziert und durch Maerkte geschlaendert.

Interessant war dass gleich nach der Ankunft in Hanoi in unserem Schlafbus, der so lange stehen bleibt bis die Leute ausgeschlafen haben und aussteigen wir zwei Mopedtaxis genommen haben. Diese haben sich gegenseitig allerdings auf halben Wege aus den Augen verloren. So haben wir uns aufgemacht und jeweils unabhaengig von einander ein Hostel gesucht. Als wir und dann ueber Email wiedergefunden haben, stellten wir fest dass wir nur etwa 2min zu Fuss auseinander „wohnen“.

nun noch ein paar Bilder der letzten zwei Tage, wobei ich leider kein Foto von tausenden ausgefallenen Vietnamesen habe, die ihren Fussballsieg gegen Singapur feierten. Die sind auf Marcos Kamera.

Typisches Strassenbild

 

 

 

 

 

 

Tempel auf dem See

 

 

 

 

 

 

Fahnenturm

 

 

 

 

 

 

In einem Tempel

 

 

 

 

 

 

Tempel Innehof

 

 

 

 

 

 

Verkehrssituation

 

 

 

 

 

 

Garten des Geschichstmuseums



Vinh

8 12 2010

Hey ihr lieben Leser und Leserinnen.

wir sind am 5.Dez um 6:20 aus Phonsavanh abgereist. Da uns das Busticket ueber die oertilchen Anbieter zu teuer, und der Busbahnhof zu weit weg war, entschieden wir uns, ohne Ticket auf den vorbeifahrenden Bus zu warten und das Ticket erst im Bus zu kaufen. Allerdings wurde unser Plan durch einen vorbeifahrenden klein LKW durcheinandergeworfen. Er bot uns an mit nach Vietnam zu nehmen, und das fuer einen Spottpreis. Also sind wir mitgefahren, obwohl wir schon so einige mehr oder weniger gute Geschichten ueber solche LKW-Fahrten gehoert hatten. Allerdings waren wir guter Dinge und fuhren drauf los. Kurz vor der Grenze erklaerte er uns dann, dass er nicht weiter fahren wuerde und wir mit einem seiner Freunde mitfahren koennten, der uns noch bis zur Grenze tun wuerde, allerdings auch nicht weiter. So sind wir dann auch zur Grenze gekommen, wo wir dann ohne weitere Fahrgelegenheit standen. Das aus Laos auschecken war sehr einfach, Pass, Stempel, erledigt. Dann einen kleinen Fussmarsch durch Niemandsland zur vietnamesischen Grenze. Ueberdinemsional gross gebaut, mit 10 Grenzposten in Uniform (und Flip Flops) ohne Waffen (ausser einem Stock) und auch hier war das Grenzueberschreiten kein Problem. Pass, Stempel, Unterschrift eines Grenzbeamten, und 5min Wartezeit. Das Gepaeck wurden nicht einmal durchsucht. Der mittlerweile an der Grenze eintrudelnde Bus, den wir eigentlich schon von Phonsavanh weg nehmen wollten, wurde dagegen von 5 Grenzbeamten gleichzeitig durchsucht. Allerdings haetten es 2 Personen warscheinlich gruendlicher genommen, da sie sich fast nur gegenseitig im Weg standen. Wir hatten dann das Glueck mit diesem Bus mitfahren zu duerfen. Auf diesem Weg hatten wir uns bereits 6Euro gespart. Der Bus war bereits ohne uns ueberfuellt und so konnten wir uns nur noch zwischen Reissaecken und Holzkisten ein kleines Sitzplaetzchen schaffen. In dieser wenig komfortablen Position ging es dann 2h gut voran, bis der Bus mit gequalme aus dem Motorraum stehen blieb. Es roch nach Gummi, und wir dachten uns schon, dass der Keilriemen das Problem war. So war es dann auch, doch das Problem konnte nach 10min behoben werden und wir fuhren wieder. Das eigentliche Problem hatten die „Techniker“ allerdings nicht geloest und so standen wir nach 5 weiteren Fahrminuten erneut. Dieses Spiel wiederholte sich nun mehrere Male. Doch die Reperaturen dauerten immer laenger und langsam gingen ihnen die Keilriemen aus. 7 bis 8 Keilriemen, 4h und etwas weniger als 20km weiter entschieden Marco und ich zusammen mit einem anderen touristen Paerchen den Bus zu wechseln. Als dann endlich ein Bus vorbei kam, schnappten wir unser Gepaeck und konnten so mit dem neuen Bus endlich nach Vinh fahren. Es war kurz nach 9 als wir ankamen und der andere Bus sollte eigentlich bereits seit 6 in Vinh sein. Es war Dunkel und in Vietnam ist zu so „spaeter“ Stunde nicht mehr all zu viel los. So waren wir gluecklich ein Hotel gefunden zu haben das unseren Finanzrahmen nicht sprengte und halbwegs komfortabel und vertrauenswuerdig aussah. Dort blieben wir dann auch fuer die naechsten zwei Tage in denen wir ein wenig von Vinh sahen.

Typisch Vietnam? Ich weiss es noch nicht, da wir noch nicht viel davon gesehen hatten. Aber die Plattenbauten, ueberdimensionalen Werbeschilder und ehemals nettangelegte Parkanlagen liessen ein bisschen erahnen wie die Stadt zu komunistischen Zeiten mal ausgesehen haben muss. Auf alle Faelle schoener als sie es jetzt tat. Wir unterhielten uns mit Koechinnen, Kaufhaussecuritys und Bankangestellten und besichtigten den Markt der Stadt. Wechselten unsere letzten Kip in Dong (1Euro sind 28,500 Dong!!!). Unglaublich viele Nullen auf den Geldscheinen! Und gestern Abend ging es dann auch nach Hanoi.

Warten im Morgengrauen

 

 

 

 

 

 

vietnamesische Grenze

 

 

 

 

 

 

Grenzbeamter

 

 

 

 

 

 

Buspanne

 

 

 

 

 

 

Plattenbau in Vinh

 

 

 

 

 

 

Markt in Vinh



Phonsavanh

3 12 2010

Hallo schowieder,

bin heute durch Phonsavanh und Umgebung gelaufen und hab mal die interessantesten Orte abgeklappert. Habe dabei etwa 20km zurueckgelegt was auch erklaert warum meine Beine heute etwas muede sind. Am Morgen zuerst zur Post, dann durch den Markt der Provinzhauptstadt. Vorbei an unzaehligen Tankstellen, weiter der Hauptstasse entlang, die meiner Minung nach viel zu breit ist fuer das ueberschaubare Staedchen. Nach einem SOS Kinderdorf, einem Touristeninformationsstand und etwa 4km geradeauslaufen, endlich aus der Stadt heraus und etwas Landschaft, bzw landwirtschaftlich genutzte Flaechen. Leider ist die Reisernte etwa seit einem Monat vorbei und Fortswirtschaft wird hier in der Gegend meist mit Flaechenfeuern betrieben, was die umliegenden Huegel ziemlich kahl erscheinen laesst. Mein Ziel war die archiologische Staette genannt „Plain of Jars“. Das sind riesige Steingefaesse (bis zu 8t schwer) die einfach so in der Landschaft stehen. Der Grund oder Zweck ist bis heute unbekannt, da Keinerlei Aufzeichnungen aus dieser Zeit bestehen. Was einem aber deutlich wird, beim betreten der Anlage ist, dass Phonsavanh einer der meist bombardierten Orte in Laos war (Secret War 1964-1973). Ueberall sind Bombenkrater und man sollte besser nicht von den „gesauberten“ Pfaden abkommen da ueberall noch Mienen und Blindgaenger in der Erde lauern. Witziges Detail am Rande, Laoten hier verwenden Bombenueberreste als Blumentoepfe oder verwenden sie als Steher fuer Zaeune.

Am Abend hatte ich dann noch ein nettes Gespraech mit zwei Daenen die wir auch schon kurz im Bus getroffen hatten. Wir wuerden sagen haengengebliebene Hippies, aber so richtig nette Leute, die so aehnliche Weltansichten vertreten wie ich. Vielleicht bin ich ja auch ein bisschen Hippie %)

Uebrigends ist es hier richtig kalt! Wir haben mit unseren Fliessjacken unter der Decke geschlafen und ohne Jacke ist es Morgens und Abends nicht auszuhalten!

Friedhof in Phonsavanh

 

 

 

 

 

 

Bomben und Flakgeschuetze

 

 

 

 

 

 

Plain of Jars

 

 

 

 

 

 

Dorf auf dem Land