Luang Prabang

1 12 2010

Nachdem wir auch den zweiten Tag zusammen auf einem, diesesmal noch etwas kleineren, Boot verbracht hatten, erreichten wir Luang Prabang. Dort versuchten wir alle zusammen ein Hostel oder Guest House zu finden, was sich als so grosse Gruppe als unmoeglich darstellte. Nach unzaehligen eingehohlten Angeboten fanden wir dann doch noch eine recht akzeptable Loesung. Es waren nun zwei nebeneinanderliegende Hostels die Platz fuer alle boten. Wir gingen danach alle zusammen Essen und leider kann ich von den naechsten zwei Tagen nur berichten, dass ich im Bett meines Hostels lag. Ich muss etwas schlechtes gegessen haben da mein Magen nach oben und mein Darm nach unten drueckten… Marco besichtigte derweilen die Stadt mit den Portugisinnen. Auf dem Nachtmarkt gibt es alles nur erdenkliche, aber auch unglaubliche zu kaufen. Auch ist eine ca. 1,30m grosse, noch scharfe, Gasgranate aus dem Vietnamkrieg nichts aussergewoehnliches, sodass man diese einfach mal im Geschaeft neben anderen Verbrauchsartikeln und Bustikets aufstellen kann. Schnaepse wie wir si kennen aus guten Williamsbirnen oder Marillen, Vogelbeeren oder Enzian… ich gerate ins schwaermen, kennen sie nicht, aber Schlangen und Skorpion sowie Spinnen werden dafuer bei ihnen in Schnaps eingelegt.

Wie gesagt viel kann ich leider nicht zu Luang Prabang erzaehlen, vielleicht nimmt sich Marco die Zeit um noch etwas ausfuehrlicher darueber zu berichten.

we are family

 

 

 

 

 

 

 

Am gestrigen Tag sind wir dann alle zusammen nach Vang Viang abgereist. Alle in einem Minibus. 10 Traveler (mit Rucksaecken) und ein Fahrer. Fuer eine Strecke die normalerweise mit etwa 5h angepriesen wird haben wir 8h gebraucht. Mitschuld waren unsere zahlreichen Stops fuer Fotos und die Raucher unter uns.

So haben wir gestern Abend den sicherlich touristischten Ort in Laos, gemessen an der Einwohnerzahl wohl auch in ganz Asien erreicht. Ich freue mich schon wieder auf die naechsten Orte in denen es Landleben und unberuehrte Natur noch wirklich gibt.

schoene Gruesse soweit aus Vang Viang!



Pak Beng

1 12 2010

Von der Thai-Laotischen Grenze ging es dann mit einem gemuetlichen Tempo Richtung Luang Prabang. Wobei wir nach dem ersten Tag gerade einmal den halben weg geschafft hatten. Allerdings war der Tag auf dem Boot sehr unterhaltsam, da wir zusammen mit anderen freundlichen und amysanten Gestallten fuer 8h zusammengepfercht waren. Wir genossen die Landschaft links und rechts des Mekongs und unterhielten uns mit Franzosen, Italienern, Iren, Serben und Portogisinnen, wobei wir sicherlich noch mit mehreren Leuten Worte wechselten…

In Pak Beng angekommen suchten wir uns eine Unterkunft fuer die Nacht. Es war auf den ersten Blick ersichtlich, dass dieses Dorf vom Tourismus lebte. Trotzdem verspruehte es einen gewissen Flair. Alles schien stehengeblieben zu sein. Wie in einer Zeitmaschiene zurueckversetzt in das letzte Jahrhundert. Und das obwohl man sich hier in einem sehr „hoch“ entwickelten Dorf befand. Nach dem Abendessen fiehlen wir geschafft ins Bett, gespannt was der naechste Tag uns wohl bringen wuerde…

Mekongtal

 

 

 

 

 

 

Morgenstimmung in Pak Beng