Fiji

23 04 2011

Hey,

jetzt habt ihr aber schon eine Weile nichts mehr von uns gehoert. Aber hier sind wir wieder 🙂

Nach unserem Flug von Wellington nach Auckland, einer Tobleroneverkostung am dortigen Flughafen und einem kleinen Pass-Fiasko sind wir nach einem weiteren Flug in Nadi, oder Naendy wie es die Bewohner dort nennen, angekommen. Wir wurden noch vor der Immigration mit Gesaengen und Ukulelen begruesst. Vom Airport machten wir uns dann auf Richtung Hostel, das wur uns kurz zuvor ausgesucht hatten. Eben dort buchten wir am darauffolgenden Morgen auch unseren Trip in die atemberaubende Inselwelt Fijis. Genauergesagt drei verschiedene Inseln. Die erste war Bounty, zu welcher wir uns nach einem kurzen Ausflug in die Stadt, wo wir noch Schnorchel und Taucherbrille, Badehose und Trinkwasser eingekauft hatten, aufmachten. Die kleine Insel konnte man in 20 Minuten wunderbar umlaufen, was wir an unserem zweiten Tag dort auch gemacht haben. Direkt vor der Insel liegt ein nettes Korallenriff an welchem wir gleich unsere neu gekaufte Schnorchelausruestung ausprobieren konnten. Ebenfalls hat Marco sich dort seinen ersten Tauchgang gegoennt. Vor unserem Dorm sowie vor der Essens- und Sonnenterrasse standen Schuesseln mit Wasser, damit man sich den feinkoernigen Sand von den Fuessen waschen kann und so nicht alles im zB. Bett hat. Neben drei Mahlzeite

n und einer Teatime genossen wir hauptsaechlich die Sonne, schwammen, oder wie erwaehnt, schnorchelten im Meer, versuchten auf Palmen zu klettern, paddelten Kajaks mit Glasboden um die Insel, spielten Karten oder unterhielten uns mit den anderen Touristen dort. Unser zweiter Stop war Wailailai, eine groessere Insel die von einem riesigen Felsen gekroent wird, zu dessen Fusse unsere naechste Unterkunft lag. Hier konnte man zwar nichts so spannendes ertauchen, aber dafuer blieb uns mehr Zeit um in Haengematten, im Schatten der Palmen ueber uns, ein gutes Buch (natuerlich auf Englisch) zu lesen oder Volleyball zu spielen. Auch hier haben wir wieder viel Karten gespielt, wobei unsere Mitspieler aus allen Herrenlaendern kamen. Abends am Strand bei einem Lagerfeuer oder zu einigen Tassen Kava, unterhielt ich mich dann mit den Fijianern, die fast alle aus dem nahegelegenen Dorf, und von der selben Insel, kamen. Dabei stellte ich fest, dass sie sehr glaeubig sind und fast alle einmal davon traumen auch um die Welt reisen zu koennen. Noch kurz zum Kava: Kava ist ein traditionelles fijien Getraenk das aus der Wurzel der Kavapflanze gewonnen wird, in dem es kleingestampft in einem ueberdimensionalen Teebeutel in Wasser geschwaenkt wird. Manche Leute sagen, dass man erst in Fiji angekommen ist wenn man Kava getrunken hat. Unser letztes Ziel durch die Inseln war Nabula Lounge, welche in einer tuerkisblauen kristllklaren Bucht mit atemberaubender Unterwasserwelt liegt. Hier war ich auch wieder sehr mit dem ertauchen der Korallen und unzaehligen Fische beschaeftigt. Abends gab es dort immer Programm, so „durften“ wir unteranderem den Bula-Dance erlernen. „No dance, no breakfast“ sagte Lulu der Manager immer um uns zu animieren. Viel Zeit verbrachten wir auch auf dieser Insel in Haengematten liegend hinter unsere Buecher geklemmt. Marco machte viele Spa

ziergaenge und ebenfalls machten wir einen Bootsausflug in die beruehmte Blue Lagune in der wir zu mehreren Tauchspots gefahren wurden und am Strand die paradisische Landschaft geniessen durften. Nach elf schoenen Sonnenauf- und nicht weniger spektakulaeren Untergaengen ging es fuer uns zuerueck aufs „Festland“ wie die Inselbewohner ihre Hauptinsel nennen. Zurueck in Nadi verliessen wir nach einer weiteren Nacht und einem ebenfalls weiteren Abstecher in die Stadt, das iduellische Inselstaettchen Fiji, das uns sicher noch eine Weile in sehr guter Errinnerung bleiben wird.

schwimmen im Meer

SunsetrockWailailai EinwohnerSunriseBlick zum HimmelBerg heil! und Insel ahoitraumhafte BuchtAbendprogramm mit TaenzenMarco "geniesst" Cavada hettasch jetz oh Luscht zum iheliega ga?Santoricko der Messerjongleur



Abschied aus Neuseeland

10 04 2011

Hey,

heute ist schon unser letzter ganzer Tag in Neuseeland. Die zwei Monate sind jetzt im Nachhinein doch sehr schnell vergangen. Es kommt mir vor als ob Sarah erst gestern mit uns in Christchurch angekommen waere. Das Erdbeben, einige tausende Kilometer mit verschiedenen Autos spaeter und nach drei Faehrueberfahrten sind wir nun immer noch in Wellington. Hier haben wir fast zwei Wochen verbracht. Wir hatten das Glueck ein Hostel mit Parkplatz gefunden zu haben, allerdings hatten wir auch etwas seltsame Mitbewohner. Zum Beispiel einen recht freundlichen Maori, der unheimlich gerne redet, oder einen Cafeman, der in einem Bus wohnt und untertags Kaffeeautomaten auffuellt. Einen echt begabten Pianisten und einen Studenten der im Zelt wohnt, eine Hip-Hoperin, die immer mit Kapuzenpulli herumlauft oder den „Nachtwaechter“, der vermutlich so ziemlich jede Droge einmal ausprobiert haben muss. Zumindest sieht er so aus.

Ebenfalls haben wir die letzten paar Tage zwei deutsche Maedels und einen Deutschen kennengelernt. Wir haben ihnen „Hosna“ beigebracht und heute wird noch ein bisschen UNO gespielt. Auch haben wir schon wieder viel von unserem muehsam aufgebauten Englisch verloren. Zumindest kann ich das von mir sagen.

Wir haben uns die Weta Caves angesehen und einige Aussenbezirke von Wellington. Haben die wenigen sonnigen Stunden, die wir in der letzten Woche so hatten, ausgenutzt und sind des Oefteren durch die Stadt geschlaendert. Aber zurueck zu den Weta Caves, das ist ein Filmstudio, in dem man unter anderem fuer Herr der Ringe alle Specialeffects und Kostueme hergestellt hat. Aber auch Filme wie I Robot, Last Samurei, King Kong, Avatar, District 9, Master and Comander oder Die Chroniken von Narnia wurden von diesem Studio mitgestaltet.

Und gestern sind wir dann zu unserem eigentlichen Ziel unseres Wellingtonaufenthaltes gekommen. Wir haben Marcos holden Barina Swing (Opel Corsa) verkauft. Ein Neuseelaender indischer Abstammung aus Paraparamu (ca.50km von Wellington entfernt) hat Marco das Auto abgekauft. Fuer uns hiess das, dass wir den Rueckweg ohne Auto bewaeltigen mussten, was allerdings kein sehr grosses Problem darstellte. Zum einen fuehrt die Hauptstrasse nach Wellington direkt durch den Ort, weshalb wir Anfangs Autostopp versucht hatten. Zum anderen faehrt hier jede halbe Stunde ein Zug nach Wellington, was wir dann schlussendlich auch ausgenuetzt haben, da wir wohl sehr gefaehrlich ausgesehen haben muessen und uns kein Auto mitgenommen hatte.

Somit hatten wir die ‚Mission New Zealand‘ erfolgreich abgeschlossen. Alles in allem ein sehr interessantes und vor allem abwechslungsreiches Land. Allerdings muss man auch sagen, dass es sehr touristisch ist und wohl auch ein Grossteil der Wirtschaft eben genau darauf abzielt. Das laesst einen manchmal wie eine Geldkuh vorkommen, was einem ein bisschen die Laune verderben kann. Auch scheint das Land ein Problem mit Jugendkriminalitaet und Drogenkonsum zu haben, wenn man so manchen Einheimischen glauben schenken darf.  Aber alleine die Landschaft von Aotearoa, dem Land der langen weissen Wolke, ist wiederum Grund genug sich einmal diesen Teil der Welt anzusehen.

Aufwiedersehen oder Kia Ora!

Wellington City Art

vor dem Te Papa

im Te Papa

Old Pauls Cathedral

Wellington vom Mt. Victoria Lookout

Downhill Mountainbike Rennen

Weta Caves - Ork Figur

Hitchhiking

Wellington Seafront bei Nacht



Wellington

1 04 2011

Ja da sind wir jetzt, in unserer, wie es aussieht, vorletzten Stadt in Neuseeland (wir haben noch eine Zwischenlandung in Auckland vor uns). Das Auto steht immer noch in Marcos Diensten (er hat ein Hostel gefunden, bei dem er im Auto schlafen kann). Wir haben ein Angebot von einem Autohaendler bekommen. Also haben wir schon einen „Notfallplan“. Was wir die ganze Zeit machen in der neuseelaendischen Hauptstadt? Unsere Skills trainieren, das Te Papa National Museum besichtigen (zwei Tage, da es so viel war), Botanic Garden, Houses of Parliament usw.
Soweit wieder mal von uns.
Schoene Gruesse ins fruehlingshafte Laendle!



Takaka – Nelson – Picton

25 03 2011

Nach der Westkueste hielten wir uns knappe 3 Tage in Takaka an der Golden Bay auf. Kommt euch bekannt vor? Vielleicht weil ich bereits das zweite Mal da war und mich auch dieses Mal weider sehr wohl fuehlte in dem kleinen freundlichen Oertchen. Es kommt einem ein bisschen vor wie in den 60ger und 70ger. Als die Hippies noch aktiv waren 😉 Ueberall organic food und jeder bastelt sich seine Alltagsgegenstaende selbst. Hauser sind bunt angemalt und auf dem woechentlichen Markt wird zum Teil noch tauschhandel praktiziert. Dort haben wir auch die herrlichen Felsen genutzt um klettern zu gehen. Wir (6  andere aus unserem Hostel und wir zwei) haben da fast einen ganzen Tag verbracht und eine riessen Gaude gehabt. Am Abend hat Marco dann fuer alle gekocht und anschliessend hat man sich noch im Wohnzimmer unterhalten oder den Gitarren zugehoert.

Danach ging es nach Nelson wo wir versuchten unser Auto zu verkaufen. Wir haben Flyer gedruckt um einmal aktiv nach potentiellen Kaeufern zu suchen. Auch ein Haendler haben wir angefragt, der sagte allerdings, dass er keine Autos kaufen duerfe da er nur der Ver- und nicht Einkaufer waere…

So ging es weiter nach Picton wo wir abermals Flyer verteilten und aber nur um am naechsten Tag nach Wellington ueberzusetzen. Unsere mittlerweile dritte Faehrueberfahrt zeichnete sich durch schoenes Wetter und ein langes Gespraech mit 2 Salzburgerinnen aus. (juhu endlich wiedr Dialekt schwaetza!)

Jetzt sind wir in Wellington und wollen nun noch einen Gang zulegen, um das Auto jetzt endlich zu verkaufen. Wir haben naemlich bereits nach einer Nacht gemerkt, dass die Hostels in Wellington so einladend wie ein Karton unter einer Bruecke sind.

Schoene Gruesse!

Organic Fruits and Vegis

Marco klettert

Blick von oben

Gemeinschaftsessen

Autoverkauf



Queenstown – Fox Glacier

21 03 2011

Hey Leute!

Der naechste Bericht steht an, allerdings muass ich gleich von anfang an mit bedauern veststellen, dass er vorerst ohne Fotos auskommen muss, da wir hier im Hostel (Franz Josef – Monrose Backpackers… Sarah du kennschas no 😉 ) leider keine Fotos hochladen koennen. Aber zumindest erzaehlen kann ich euch was wir so getrieben haben. Nachdem wir zurueck nach Dunedin gefahren sind, und endlich unser Ruecklicht bekommen haben, hat uns der freundliche Mechaniker auch endlich unser WOF ausgestellt. Kurz darauf fragten wir ihn ob es normal ist, dass auf dem Amaturenbrett das Bremslicht in der Kurve auflaeuchtet. Er hat uns zum Glueck unser WOF nicht wieder weggenommen sondern uns ein bischen Bremsfluessigkeit nachgefuellt 🙂

Von unserem schon fast heimischen Dunedin ging es dann auf nach Queenstown. Allerdings nicht in einem Zug, da es wieder einmal recht spaet wurde bis wir loskamen. Zwischenstop auf einem Viewpoint Parkplatz bei Instant-Nudels und zwei lauwarmen Bieren. In Queenstown angekommen haben wir uns dann wiedereinmal ein Hostel gegoennt. Waesche und das Auto gewaschen und einfach einmal einen Tag lang relaxt. Am darauffolgenden Tag ging es auf zum Ben Lomond, dem Hausberg von Queenstown. Wir wanderten hinauf, statt wie nahezu jeder andere mit der Gondel hinauf zu tuckern. Bei der Bergstation angekommen erwartete uns ein Vergnuegungspark fuer Backpacker (mit viel Geld) Ob Flying Fox, eine Mischung aus Sommerrodelbahn und Kart, Downhillbiking oder Paragliding, Motocross- oder Quadfahren alles konnte man dort oben. Ich entschied mich fuer wandern… what else?

Auf zum Gipfel des Ben Lomon und von dort oben den ausgezeichneten Ausblick geniessen. Die Ruhe und Einsamkeit. Das Gefuehl einen ganzen Berg wie fuer sich zu haben. Spaeter an diesem Tag ging es weiter Richtung Fox Glacier und der Westkueste, wo wir am spaeten Abend nach etwa 4h Autofahrt ueber Bergstrassen und schier endlosen Taelern, vorbei an unzaehligen Seen, ankamen.

Nach einem Restaurantbesuch und einer weiteren Nacht im Auto machten wir uns frueh morgens auf zum Mathason Lake um tolle „Wasserfotos“(fuer di Andi) zu machen. Anschliessend buchten wir eine Glaetscherwanderung bei einem oertlichen Guideanbieter.

Im Eis, das hier gar nicht ewig ist, sondern bereits nach 120 Jahren von der Spitze bis zur Sohle benoetigt, haben wir dann unzaehlige Fotos gemacht. Freue mich schon sie euch zu zeigen. Bringt an dieser Stelle eh nichts viel zu beschreiben.

Fotos folgen, bitte etwas Geduld (fuer di Oma, zum trainiera)

Auto putza

Ben Lomond TrackGipflsiegAussichtspunktBlue PoolsMorgentau - Es wird Herbst

Lake Matheson (mt. tasman u. mt. cook)GletscherwanderungGletscherspalte

GletscherEisim EistunnelEisformationenendlose StrassenPancake Rocks mit Marconette BlumeSonnige Aussichten



Dunedin – Te Anau – Milford Sounds – Southern Scinery Route

18 03 2011

Als wir das letzte Mal in Dunedin waren haben wir das WOF fuer Marcos Auto leider doch nicht so einfach bekommen. Ein Ruecklicht hatte einen leichten Sprung und das hiess fuer uns erstmal warten. Warten auf ein neues Ruecklicht, denn am selben Nachmittag teilte uns der Mechaniker mit, dass es leider kein einziges gebrauchtes Ruecklicht dieses Fahrzeugtypes in Neuseeland gibt. Also bestellten wir eines aus Australien (Lieferzeit 4 Tage) genug fuer uns um weiter nach Te Anau zu fahren. Auf dem Weg dorthin in einem Hostel halt zu machen das von einem Alkoholiker betrieben wird, uns die Canibal Bay angesehen haben und barfuss zum Nugget Point gelaufen sind, wo alle anderen nur mit dicker Winterausruestung hingegangen sind. Von Te Anau haben wir uns dann auf zu den Milford Sounds gemacht, die eigentlich Fjorde sind und keine Sounds (da sie von Fluessen erschaffen wurden und nicht vom Meer ausgewaschen wurden) und haben uns dort eine Bootsfahrt gegoennt. Es ist wirklich wahnsinnig wie steil und hoch die Felsen auf beiden Seiten nach oben gehen. Man kommt sich dazwischen relativ klein vor. Zurueck in Te Anau ging es fuer uns noch mal eben auf den Kepler Track. Normalerweise ein 2-3 Tages Track und wir haben um 2 Uhr Nachmittags beschlossen wir wandern mal drauf los. Man muss dazu sagen, dass in allen Informationsstaenden Wetterwarnungen hingen, aber Marcos Smilyball hat uns gutes Wetter prognostiziert uns so sind wir eben losgelaufen. Bis kurz vor 5 haben wir dann den ersten der zwei Gipfel erklummen und genossen eine traumhafte Aussicht. Natuerlich bei einer zuenftigen Jause (nur leider ohne Landjaeger). Auf unserem zuegigen Weg nach unten haben wir dann noch ein paar Mal fuer Fotos angehalten und sind dann kurz nach 7 an einem Campingplatz angekommen, gerade noch rechtzeitig bevor der angekuendigte Regen einsetzte. Alles in allem haben wir also fuer die 10h Strecke (one way) 5h hin und retout gebraucht.

Nach unserer Wanderung sind wir dann weiter Richtung Sueden der Kuestenstrasse entlang, bei der wir nahezu jedes braune Schild (braune Schilder zeigen einem immer irgend welche Sehenswuerdigkeiten an) stehengeblieben sind. Uebernachtet haben wir dann am nicht ganz suedlichsten, aber sicherlich windigsten Punkt Neuseelands. In der naehe eines Leuchtturmes bei welchem wir auch Seeloewen gesehen haben und uns den Sonnenunter- sowie am naechsten Morgen den aufgang angesehen haben. Heute sind wir wieder in Dunedin angekommen wo wir gerade das Ruecklicht einbauen lassen und dann hoffentlich endlich unseren WOF bekommen.

schoene Gruesse und brav weiter den Blog verfolgen!

Kunstgalerie DunedinNew Zealands only CastelCanibal BayNuggetpointMilford SoundsMilford Sounds (Fjordland)Mirrow LakeWeg zu den Milford SoundsP1060280Kepler Track

Schafe ueberallLimestone Caves (unguided)HelishowSeeloewenSonnenaufgang



Moeraki

13 03 2011

Hey,

jetzt ist Sarah schon wieder auf ihrem langen Weg nach Hause und Marco und ich wieder zusammen unterwegs. Gestern Nachmittag haben wir uns alle am Flughafen getroffen und Sarah verabschiedet. Anschliessend ging es fuer uns beide runter in den Sueden. Wir schliefen auf einem Parkplatz, vor einem Strand der fuer seine runden Steine bekannt ist. Wir wurden dann am naechsten Morgen auch mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang fuer unser ausharren belohnt. Nun sind wir in Dunedin, wo wir warten muessen bis Marcos Auto den WOF bekommt, was sowas wie der TUEF bei uns ist. Dann geht es fuer uns weiter nach Sueden.

schoene Gruesse!

Museum in OamaruP1060149

P1060161P1060164



Suedinsel – Sarah+Sebastian

12 03 2011

Picton nach Nelson

Nach unserer Ankunft auf der Suedinsel sind wir den Queen Charlotte Drive nach Picton gefahren. Dieser schlaengelt sich wunderbar durch die verklueftete Landschaft der Marlborough Sounds und hat mit einigen Viewpoints wirkliche Highlights im Programm. Nach einem kleinen Abstecher in die Okiwi Bay, in der wir tonnenweise perlmuttfarbene Muscheln gefunden haben, sind wir in Nelson angekommen. Dort eine Unterkunft zu finden war aber nicht so einfach wie vermutet, da tausende Erdbebenfluechtlinge ebenfalls die Idee hatten, in Nelson unter zu kommen. Wir haben dann doch noch ein Hostel gefunden, in dem wir schlafen konnten. Und wenn man richtig schlafen kann, sind einem die Umstaende, wie es dazu kam, am naechsten Morgen dann auch egal.

Queen Charlotte Scenic Drive

Okiwi Bay

'Schwanensee' in der Okiwi Bay

Schafe Okiwibay

Marahau und der Abel Tasman NP

Unser naechster Stop war Marahau, wo wir es ganze 4 Tage hintereinander aushielten! Das koennte man bei unserenVerhaeltnissen schon fast „sesshaft werden“ nennen. Allerdings war es weniger der kleine Ort Marahau mit seinen vielen Kajakanbietern und Campingplaetzen, sondern viel mehr der Abel Tasman National Park, der uns in seinen Bann zog. Wir haben uns natuerlich sogleich ein Doppel-Kajak ausgeliehen und paddelten los in Richtung einsame Buchten. Immer der Kueste entlang, bei der goldfarbener Sand, grasgruene Buesche und Baeume auf blau, gruen, tuerkises Wasser treffen.Wir hatten sogar die Chance Seerobben aus naechster Naehe beim Baden zu beobachten. Es schien ihnen richtig Spass zu machen, Publikum zu haben. Der naechste Tag war ziemlich verregnet, was zwar schlecht fuer uns war, doch sehr gut fuer euch, denn dort schrieben wir einen Grossteil unseres Nordinselberichtes 😉 Am darauffolgenden Tag war uns das Wetter wieder gut gesonnen und wir konnten unseren geplanten Track durchfuehren. Der Pfad schlaengelte sich durch jungelbedeckte Huegel. Man kam von einem Bilderbuch-Buechtchen zum naechsten. Es war richtig schwierig, die Kamera einmal abzusetzen und das ganze einfach nur zu geniessen. Allerdings kann man auf einer 8h Wanderung schlecht durchgehend fotografieren. Zum einen wuerde der Akku da nicht mitspielen und das wohl eher problematischere: die Wanderung wuerde sich auf einmal zu einer 16h Wanderung ausdehen und so lange sind die Tage hier nicht einmal im Sommer. Aber wir glauben, die gemachten Fotos sagen mehr als wir hier beschreiben koennen. Zum Schluss liefen wir dann noch ueber einen von der Ebbe freigelegten Strandabschnitt. Es war trotz schmerzenden Fuessen und nassen Wanderschuhen (Sebastian hatte sie beim Regenwetter auf Grund des Geruches draussen unter unserem Auto stehen lassen, aber sie wurden trotzdem randvoll geregnet) ein traumhafter Track.

Abel Tasman NPAbel Tasman BeachAbel Tasman BeachAbel Tasman NPAbel Tasman NPAbel Tasman NP

einsame BuchtBlick in den NPKayakpaddel paddel paddel'unser' Kayak an 'unserem' StrandSeerobbe badet

EbbeWatt

Takaka

In der Golden Bay angekommen, verbrachten wir unsere Zeit ganz gemuetlich mit Kaffee trinken, Chocolate Chip Cookies essen, Postkarten schreiben und im Internet surfen, um euch mit all den interessanten Informationen der letzten Zeit zu fuettern. Aber natuerlich haben wir auch hier die Landschaft genossen. Zum Einen haben wir die „reinste Quelle der Welt“ besichtigt und zum Anderen einige Felsformationen an einem abgelegenen Strand (= kaum Touristen) bewundert. Seltsamerweise ist der Sand in der Golden Bay gar nicht golden (wie z.B. im benachbarten Abel Tasman NP), wie man vermuten wuerde, sondern grau!
Aber wie sagt man so schoen: „Abwechslung macht das Leben suess!“

Pupu Quellen

Jungelpfad

grueane Huegilae

Wharariki Felsen

ach wie gut, dass niemand weiss...Rock Arch

Pancake Rocks und Blowholes

Nach dem wir erfolgreich einen Teil unseres Proviantes im Kuehlschrank des Hostels vergessen hatten, haben wir auf unserem Weg zur Westkueste noch einen kleinen Abstecher zum Geheimtipp ‚Harwood Hole‘ gewagt. Dabei handelt es sich um ein ca. 400m tiefes Loch mitten im „Fangorn-Wald“ aus ‚Herr der Ringe‘, welches ohne Absperrung ploetzlich vor einem auftaucht!
Auf unserem weiteren Weg haben wir eine lange, wackelige Haengebruecke ueberquert, sind an Geisterstaetten vorbeigebraust und haben historische Friedhoefe besichtigt. Natuerlich haben wir uns auch den ersten Sonnenuntergang an der Westkueste nicht entgehen lassen 🙂
Neben all diesen Erlebnissen, haben wir uns die faszinierenden Pancake Rocks einmal naeher angesehen. Diese sind Limestone-Felsen wurden an ihren Schwachstellen von Wind und Wellen ausgewaschen, sodass sie nun wie uebereinander gestapelte Pfannkuchen aussehen. Wenn die Gezeiten und der Wellengang stimmen, kann man das Wasser durch die ‚Felskamine‘ pfeifen sehen.
Die darauf folgende Nacht verbrachten wir in einer Horrorfilm-reifen Location. Die „Old Church“ befindet sich inmitten vom Nirgendwo an einem eisigen Gebirgsbach. Das Hostel wird von einer schwarzen Katze (Tom) bewohnt und ausserdem hin und wieder von einer suspekt aussehender aelteren Lady, welche hoechstwahrscheinlich mit der Tauben-Dame aus ‚Kevin allein in New York‘ verwandt ist, besucht. Das Geisterhaus hatte keine Schloesser, weder bei den vielen Eingangstueren, noch bei Zimmer- oder Badtueren. Der Wohnzimmerkamin war locker gross genug, um sogar ganze Koerperteile darin zu veraeschern. Somit tolle Voraussetzungen fuer eine gute Nacht und einen tiefen Schlaf 😉 Zu erwaehnen waere noch, dass wir Gott sei Dank nicht die einzigen Gaeste an diesem Abend waren. Unsere tollen Phantasien wurden von 2 Amis geteilt, wenn nicht sogar noch geschuert! Die Nacht war dann enttaeuschenderweise sehr unspektakulaer und wir erwachten morgens alle lebendig (und unzerstuemmelt!) wieder auf. Nach einem leckeren Fruehstueck (Pancakes natuerlich), ging es weiter in Richtung Hochgebirge und Franz Josef Glacier!

Way to Harwood HoleHarwood HoleHaengebrueckePancake Rocks 1Pancake Rocks 2Pancake Rocks 3West Coast BeachSunset in RossSunset RossOld ChurchBuschla

Franz Josef Glacier

In dem kleinen Oertchen Waonui, das aber von allen nur unter dem „neuen“ Namen ‚Franz Josef‘ bekannt ist, gibt es einen Supermarkt, eine Tankstelle und etwas mehr als 15 verschiedene Hostels. Von einem dieser Unterkuenfte sollte unsere Reise zum „ewigen Eis“ beginnen. Den ersten Track an diesem Tag fuerte uns aber nicht direkt auf den Glaetscher sondern auf einen benachbarten Berg, von wo aus wir einen hervoragenden Blick auf den gesamten, sich den Berg herabkriechenden, Glaetscher hatten. Nach ungefaehr 5h und einer bereits ziemlich erschoepften Sarah erreichten wir unser Auto wieder. Wir hatten einige sehr gute Aussichten auf die Eismassen, aber leider nur sehr wenige, denn unser Weg schlaengelte sich mehr oder weniger durch dichtes Buschwerk und vermoosten Wald. Bei der zweiten Wanderung ging es dann ganz nahe ans Eis. Bessergesagt direkt an den Auslauf des Glaetschers. Kaelte und Wind liessen uns aber auch dort nicht lange verweilen und wir genossen den restlichen Nachmittag dann wieder in unserem warmen Hostel. Bei viel Tee, gutem Essen und zwei „Lord of the Rings“ Filmen liessen wir den Tag gemuetlich ausklingen, um uns auf die lange Autofahrt vorzubereiten, die vor uns lag.

Berg heilGlaetscherkroneFranz Josef GlaetschersohleSpiegelsee

Arthur’s Pass und Rueckkehr nach Christchurch

Nachdem wir aus Franz Josef abgereist sind und eine weitere Nacht in Greymouth verbracht haben, fuhren wir ueber den Arthur’s Pass wieder zurueck an die Ostkueste. Hier legten wir nochmals einen Stop in Springfield ein, wo wir in einem netten kleinen japanisch-hollaendisch gefuehrten Hostel uebernachteten. Wir haben uns dort den Film „Sound of Music“ angesehen, den zumindest Sebastian noch nie gesehen hatte, und somit auch seine Wissensluecke diesbezueglich geschlossen hat.

Arthur's Passhoehe

Arthur's Pass Viadukt

Gebirgsblume

Gebirgshummel

In Christchurch angekommen, sah anfangs alles noch ziemlich normal aus. Das Einzige, worauf man uns im Hostel hinwies war, dass das Leitungswasser vor dem Verzehr ca. 5min abgekocht werden muss.
Erst als wir etwas spaeter ein zweites Mal durch die Stadt fuhren um unser Auto abzugeben, sahen wir das ganze Ausmass der Katastrophe! Ganze Strassenzuege sind mit Ziegelsteinen bedeckt, Strassen gleichen Buckelpisten und sind mit Loechern, Rissen und Kratern uebersaeht. Die ganze Innenstadt und Umgebung ist gesperrt! Die gesamten Zufahrten werden von Militaer bewacht und mit Panzern und Betonbloecken versperrt. Man kann das Innere der historischen Kirchen von der Strasse aus begutachten, oder des Oefteren in ein voll eingerichtetes Haus hineinblicken, da eine komplette Seitenwand fehlt. Ebenfalls trifft man auf riesige Schotterhaufen aus Beton, Holz und Ziegeln unter denen Autos begraben sind. Ein schreckliches Bild der Zerstoerung. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie sehr die Erde hier gebebt haben muss…

Strassengraben

Unser Auto konnten wir dann zwar nicht abgeben, aber morgen sollen wir es einfach (unversperrt) auf einem Hotelparkplatz am Flughafen abstellen!?

Morgen reist Sarah leider schon wieder ab! Dies bedeutet allerdings, sie kann euch dann aus erster Hand die Berichte selbst erzaehlen.
Ab Sonntag werden Sebastian und Marco wieder zusammen reisen, dann bekommen Marco’s Blogmitverfolger wieder mehr News ueber ihn 😉

Schutthuegel

Haus in Christchurch



Nordinsel – Sarah+Sebastian

4 03 2011

Hallo ihr Lieben 🙂

Mittlerweile sind wir wieder auf der Suedinsel angekommen und schildern euch jetzt endlich unsere Erlebnisse aus dem Norden (mit den lang ersehnten Bildern natuerlich).

Wir haben nach laengerem Hin und Her das perfekte Auto fuer uns gefunden (unser treue Gefaehrte Sam) und uns dann sogleich auf die Reise von Christchurch in Richtung Nordinsel (und Mittelerde) gemacht.
Damals ahnte noch niemand, was auf die Stadt Christchurch in wenigen Tagen zukommen sollte.Wir und unser Auto..

Goose Bay (Suedinsel)

Auf unserem Weg nach Norden verbrachten wir unsere erste Nacht „auf Reisen“ auf einem kleinen, direkt am Meer liegenden Campingplatz. Unser Sam bietet naemlich genug Platz, um darin zu schlafen 🙂 Bis kurz nach 6 Uhr frueh schien der Platz herrenlos zu sein, jedoch bewies uns dann ein netter Besitzter das Gegenteil und knoepfte uns doch noch 10$ pro Person fuer die Uebernachtung ab. Das etwas Bloede daran war, dass wir kurz zuvor schon abfahren wollten und somit eine Gratis-Uebernachtung geplant hatten. Da wir uns aber unbedingt den Sonnenaufgang ansehen wollten (der direkt vor unserer Frontscheibe auftauchte) und uns ein  „freundlicher“ Campingbenutzer beim Caretaker verpfiffen hat, hat dies leider nicht ganz geklappt 😉
Doch dies hat uns nach dem wunderschoenen Sonnenaufgang natuerlich nicht die Laune verdorben und als wir dann kurz darauf noch Seerobben beim Sonnenbaden bewundern konnten, war das Ganze schon gleich wieder vergessen!

Sunrise in Goose Bay

Seerobben sonnen sich

Waitomo und Raglan

Nachdem wir mit der Faehre auf die Nordinsel uebergesetzt haben und unsere Reise dort nach Westen fortgesetzt hatten, kamen wir einen Tag spaeter in Waitomo an, wo wir die beruehmten Waitomo Caves besichtigt haben. Auf dem Weg dorthin sind wir durch die verschiedensten Landschaften gefahren. Verdorrte Wiesen, Weinbaustrassen, saftig gruene Wiesen, vorbei an Wasserfaellen und Steppenlandschaften, ganz zu schweigen von den spektakulaeren Malborough Sounds die man mit der Faehre durchquert.
Nach unserer Besichtigungstour fuhren wir noch weiter bis zum Surferparadies Raglan, an dessen schwarzem Sandstrand wir ein wenig Sonne getankt und ein paar Muscheln gesammelt haben. Aufgrund einer Harley Davidson Convention im Ort haetten wir sogar beinahe keine Unterkunft gefunden. Es gab jedoch eine kleine Farm, die uns fuer die Nacht ein Zimmer zur Verfuegung gestellt hat 🙂

Marlborough Sounds

Landschaft Marlbourouh

Tropfsteinhoehle

Sarah und ich in den Waitomo Caves

Raglan (black sand beach)

Harley Convention in Raglan

Raglan Landscape

Landscape um Wanganui

Whenuakite, Hot Water Beach und Cathedral Cove

Nach einer kleinen Irrfahrt durch und aus der Stadt Hamilton (entweder unsere Strassenkarten stimmten nicht oder wir waren schon etwas mitgenommen von der Hitze..), ging es weiter in Richtung Coromandel Peninsula. Auf dem Weg dorthin haben wir uns einen niedlichen kleinen 3m Geysir angesehen und dazu das typisch neuseelaendische Hokey Pokey Eis gegessen. Als wir uns nach einer weiteren Nacht in unserem Auto, diesmal auf einer Kuhfarm mit Campingplatz, aufmachten, um die Cathedral Cove zu besichtigen, machte uns das Erste mal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die Flut versperrte den Weg ueber die Bucht und ein Erdrutsch hatte den Weg ueber Land weggeschwaemmt, sodass wir leider nur bis auf etwa 100m hinkamen. Auch Regenschauer, Absperrungen und knietiefe Schlammpfade haben uns bis dahin nicht aufgehalten. Manch andere Touristen staunten nicht schlecht, als sie einer barfuss-laufende Sarah auf dem Track begegneten, doch als diese in den ersten Schlammloechern versanken, wurde sie von allen Seiten beneidet 😉

Hockey Pockey Icecream

Hotwater Beach

Absperrungen halten uns nicht auf

Cathedral Cove

Hahei Beach Track

Waihi

Nach den regnerischen Strandabenteuern auf der Corommandel Peninsula sind wir wieder etwas weiter nach Sueden gefahren. Genauergesagt bis nach Waihi, wo wir eine riesige Tagebau Goldmine bestaunt haben und uns anschliessend noch ins Golden Valley aufgemacht haben, in welchem die ersten Siedler bereits Bergbau betrieben. Das damals geschaeftige Gelaende aehnelt heute wieder mehr einem Jungel als einer Industriestaette, aber die Fundamente, Pfade und beeindruckenden Stollen sind erhalten geblieben und koennen noch heute besichtigt werden. Der Fluss, der sich durch das Tal schlaengelt, kann mit Hilfe mehrerer Haengebruecken ueberquert werden.

Waihi Goldmining

Hangebruecke im Golden Valley

Mt. Maunganui und Te Puke

Die naechtse Nacht verbrachten wir am beruehmten Mt. Maunganui, welcher das Wahrzeichen der Bay of Planty ist. Er ist ein etwa 250 m hoher Vulkan, der direkt am Meer liegt. Zu seinem Fusse liegt ein idyllischer kleiner Campingplatz und gleich nebenan gibt es Salzwassertermen mit heissen Quellen. Von dort ging es weiter in Richtung Te Puke, wo wir eine grosse Kiwiplantage besichtigt und erkundet haben. Die Bay of Planty (Bucht des Ueberschusses) heisst wegen ihrer ueberschuessigen Fruchtbarkeit so, denn nicht nur Kiwis sondern auch Orangen, Mandarinen, Zitronen, Nektarinen, Pfirsiche, Datteln, Avokado, Mangos, selbst Oliven und und und wachsen dort in Huelle und Fuelle. Allerdings hat man sich auf den Anbau von Kiwi spezialisiert. Uebrigens interessant zu wissen ist, dass Neuseeland nur der drittgroesste Lieferant von Kiwis ist – Italien und China haben es seit einigen Jahren ueberholt.

Tauranga zur Daemmerung

Termal Water in Mt. Maunganui

Riesenkiwi

Kiwiplantage

Waikite Valley

Nach so viel Frucht ging es fuer uns auf nach Rotorua, wo wir den dort allgegenwaertigen Schwefelgeruch allerdings nicht lange aushalten mussten, da wir nahezu in einem Zuge durch die Stadt in ein kleines Doerfchen ausserhalb gefahren sind. Zum Thema Doerfchen, es gab eine Tankstelle, ein Pub und einen Campingplatz der 4 km weiter weg lag. Wiederum haben wir hier den ganzen Abend heisse Quellen genossen, die beim Campingplatz gratis mit angeboten wurden (!). An diesem Abend haben wir uns richtig ins Zeug gelegt und uns ein riesiges Abendmenue gezaubert haben!  (siehe Bild)

ueser Znacht yammmie

Campingground mit Hotsprings in Waikite

Waitaupo

Am naechsten Morgen haben wir uns gut gestaerkt auf in den Wai-O-Tapu Termal Park gemacht, in dem man Geysire und andere schaurig aussehende Seen und Pools begutachten kann. Die einen gruen mit roten Raendern, die andern knallgelb, manche verfaerben sich je nach Wetter und ein anderer ist knallgruen! Die Farben stammen von den Mineralien, welche aus dem Untergrund geschwaemmt werden. Es war echt ein sehr beeindruckendes Erlebnis, ein solches Naturschauspiel zu sehen.

Hot Mud Pool

Waiotapu Termal Park 1

Waiotapu Termal Park 2

Geysir

Weirakai und Taupo

Ein einzigartiges Erlebnis war das Eintauchen in die Kultur der Maori, den neuseelaendischen Eingeborenen! Der Besuch in dem Maori-Village war gepraegt von Geschichte, Spass, Tanz und Essen. Wir wurden bekannt gemacht mit der traditionellen Begruessung, dem „Hongi“. Bei den Maori gibt es kein Haendeschuetteln oder Umarmen, bei ihnen beruehrt man sich mit Nase und Stirn.
Der Hoehepunkt war das typische Essen der Eingeborenen – das „Hangi“, ein Gericht aus Suesskartoffeln, Kuerbis, Mais und Fleisch (oft auch Fisch), das ohne viel Gewuerz in einem Erdloch gedaempft wird. Wir hatten auch das Vergnuegen, ein paar rituelle Taenze und Gesaenge kennen zu lernen. Alles in Allem war es ein sehr netter Abend voller neuer Eindruecke und Erfahrungen.

Per Zufall fanden wir sogar einen gratis Campingplatz direkt an den Huka Falls, bei denen der laengste Fluss Neuseelands beginnt.
Aufgrund von schlechtem Wetter am naegsten Tag, mussten wir leider unsere Plaene fuers Skydiven auf Eis legen und genossen ein paar wolkenverhangene Stunden am Lake Taupo, bevor es nach Turangi weiterging.

Hongi (Maori Begruessung)

Maori Dorf

Weirakei Trassen

Maori Krieger

Hangi (Maori Essen)

Maori Tanz

Turangi und Tongariro Crossing (Mordor)

In Turangi angekommen, bereiteten wir uns auf den Tongariro Crossing Treck vor, den wir am naechsten Tag begehen sollten. Die Wetteraussichten waren wiedereinmal grandios und so starteten wir fruehmorgens in Richtung Nationalpark. Die unwirklich scheinende Landschaft war nur das erste Anzeichen von dem, was uns noch erwarten sollte. Als wir aus der steppenartigen Gegend des Tales in die hoehergelegene Bereiche vordrangen, verdraengten erstarrte Lavabrocken allmaehlich die Vegetation und es wurde zunehmend „unheimlicher“. Man fuehlte sich warhaftig in den Film „Der Herr der Ringe“ hineinversetzt und so liess Sebastian es sich auch nicht nehmen, den „Schicksalsberg“ hinaufzuklettern, auch wenn das hiess, dass Sarah, die sich leider am Tag zuvor den Fuss verstaucht hat, ca. 2 Stunden alleine weiterwandern musste! Fuer Sebastian war es ein unglaubliches Gefuehl, auf dem Gipfel des Vulkanes zu stehen, alle umliegenden Berge zu ueberblicken und hinter sich einen so gewaltigen Krater zu haben, aus welchem noch immer Lava kommen koennte. Gottseidank blieb uns wenigstens diese Naturkatastrophe erspart 🙂 Als wir uns dann wiedergetroffen haben, Sebastian sich fuer seinen Ausflug entschuldigt hatte (da er einfach abgedampft ist…) und wir eine Jause gegessen hatten, genossen wir den Blick auf die tuerkisblauen Emerald Lakes. Einen weiteren Gebirgssee und einige Kilometer weiter kamen wir aus der steinwuestenartigen Umgebung wieder in vegetationsreichere, bis wir schlussendlich durch einen Jungel liefen. Ganze 19,4 km fuer Sarah und einige wenige mehr fuer Sebastian kamen wir wieder bei unserem Auto an. Mehr oder weniger erschoepft fuhren wir noch bis in den nahegelegenen Ort Ohakune, um genuesslich in ein weiches Bett zu fallen. Zuvor genossen wir noch einen Schluck, extra aus Oesterreich importierten, Gabriel-Schnaps. An dieser Stelle einen recht herzlichen Gruss und Dank!

Vulkan im Tongariro NP

on top!

Red Crater

Emerald Lakes

Tongariro Hochplateau

Fluss im Tongariro NP

Wellington und zurueck auf die Suedinsel

Nachdem wir ausgeschlafen waren, machten wir uns auf den Weg zurueck in den Sueden. Wir mussten noch einmal einen Uebernachtungs-Stop einlegen, da wir keine Faehre mehr fuer den anstehenden Tag bekamen. Aber nach einer Nacht in der nahegelegenen Bucht und einem kleinen Abstecher in die neuseelaendische Hauptstadt konnten wir in aller Frueh auf die Faehre und noch am Vormittag erreichten wir die Marlborough Sounds der Suedinsel, die sich bei perfektem Wetter von ihrer besten Seite praesentierten.

Kiwi-Sign

Holz-Kiwi

Interislander Ferry

Marlborough Sounds



Prana – Marco

24 02 2011

Nach dem ich die vergangenen Wochen in Bondei Beach verbarchte wo die Menschen sich so wie es aussieht versuchen zu uebertrumpfen in perfekt trainierten Koerpern,schoenste Tattoos und beste Surfboards. Als nicht gerade Adonis tauglich bin ich am Strand inmitten der bezaubernden Maedels mit meinem warscheinlich noch aus der Vorkriegszeit stammenden Surfbord herumgelaufen und habe so einige seltsame Blike geaerntet , da ich aber inzwischen auch ein wenig an mir gearbeitet habe in Punkto freundlichkeit habe ich natuerlich nicht zurueckgelaestert sondern en Blick mit meinem bezaubernden Laecheln erwiedert. Was bei den meisten scheinbar doch recht guten anklang gefunden hat. Danach habe ich mich natuerlich in die Wellen gestuerzt und was ich mit Stolz behaupten darf, eine durchaus sehenswerte Figur auf dem Bord gemacht nach 3 Tagen hartem Training bin ich dan soweit gewesen das ich fast jede Welle nehmen konnte und auch bis zum Ende gesurft habe. Das Surfen einer Welle ist ein unbeschreibliches Gefuehl das Wasser das einen mit seiner unendlichen Kraft vorantreibt,der Wind der einem ueber die kleinen nassen Haaerchen an den Armen streift, das geraeusch absoluter Stille wenn man auf dem Bord steht und die unbeschreiblich gelbrot glaenzende Sonne die einem auf die Haarpracht scheint und sich dann auch noch in dem azur blauem Wasser spiegelt das so klar ist das man bis zu einer  Tiefe den Grund Perfekt sechen kann das man schon Fast erschreckt vor Staunen. Auch um das Nachtleben habe ich  natuelich keinen Bogen gemacht und auch das eine oder andere Gratis Bier getrunken und mit den schoensten Maedels aus allen herren Laendern gefloertet warum auch nicht, schlislich ist man nur einmal Jung und in Bondei Beach . Und die Maedels waren auch nicht wirklich von dem Seltsam mit Bergschuchen, leicht Baertigen und doch recht Interessant wirkendem Fremden mit den Zerzausten Haaren auf dem Kopf abgeschreckt nein im gegenteil unter den Perfekt gesteilten und durchtrainierten Jungs die alle warscheinlich einen Kopf groesser waren als ich bin ich warscheinlich doch als recht Interessanter gespraechspartner hervorgegangen.Und habe sie natuerlich alle auch ein bischen Traumen lassen und auch eintauchen in eine andere Welt mit meinen Erzaehlungen ueber die vergangenen Eindruecke und Erlebnisse. Nach dieser grandiosen Zeit bin ich dann direkt zum Flughafen gefahren nach Brisbaine und von da nach Christchurch geflogen.

Mitlerweile freue ich mich jedes mal wie ein kleines Kind wenn ich wieder im Flugzeug sitze und der Flieger kurz vor dem abheben ist das ueberweltigende gefuehl der Beschleunigung , die G Kraefte kurz nach dem abheben die dich in den Sitz schon fast hineinmeiseln. Ab und an kleinere Turbulenzen die den Leuten um dich herum schon die Angstschweisperlen auf die Stirn zu treiben zu scheinen und dann doch wieder die normale Flugzeit mit absolut freundlichen Netten Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern die den Leuten jeden auch noch so banal oder ueberfluessigen Wunsch erfuellen nur um ihnen die Angst zu nehmen von der bevorsetchenden Landung die dann ins ungewisse geht und erst klarer in den Koepfen der Leute wird wenn der Pilot die durchsage mcht regnerisches Wetter mit leichtem Nebel auf der Landebahn und schon wie bei einem Zaubertrick sind die Schweisperlen zurueck und tropfen herab auf die verkrampften haende die sich mit unvorstellbarer Kraft am Sitz festhalten. Der die truegerische sicherheit vermittelt das nichts Passieren kann wenn mann sich an etwas festem halten kann… Naja genug von der Fliegerei.

Nach der Landung in Christchurch haben wir uns dann mit Sarah getraffen und ich habe dann gleich im ersten Moment gemaerkt das ich warscheinlich alleine weiter Reisen werde. Aus 2 simplen Gruenden 1 das ist der egoistische Grund , weil ich nicht das 3 Rad am wagen sein wolte und 2 das ist der grosszuegige grund weil es ja schlislich ihr Monat ist in dem Sie zusammen ihre eindruecke Erlebnisse und Erfahrungen Teilen koennen. In der Stadt dann schlislich angekommen war dann das Hostel das Sebastian buchen wolte komplet ausgebucht und es waren keine Zimmer mehr frei. Und nach laengerer suche in einem kleinen Hostelbuch haben wir dan schlislich ein Hostel gefunden das noch Platz hatte fuer moderate Preise nach der 1 Nacht im Hostel habe ich dann aber beschlossen wie alle anderen fuer kleines Geld einfach im garten zu schlafen/kampen was eine riesen gaude war mit den ganzen Netten Leuten die ich da getraffen habe und mit denen ich auch eine super Zeit verbracht habe. Nach 2 Tagen habe ich dann ein Auto gefunden fuer einen faeren Prais, einen holden barina vom jahr 1995 in einem bezauberndem matt weiss das warschienlich mal glaenzend war aber der charm der rostflecken die durch kommen,lassen das Auto in einem ganz anderem licht erstarhlen.  (Kurzes wort noch zu Christchurch die Innesnstadt ist eigentlich recht schoen und es gibt auch einen Taeglichen Markt die stadt an sich wirkt einfach nicht mehr schoen weil sie schon so oft von Erdbeben gevbeutelt wurde wie auch das der vergeangenen Tage , das ein grosteil der Stadt nur noch aus Baustellen bestecht und stuetzen fuer die alten Gebaude weil sie einfach nicht mehr stabil genug sind ) Naja als Ich dann das Auto hatte bin ich dann im eiltempo quer ueber beide Inseln „geflogen“ weil ich eingeladen war auf ein Festifal ( PRANA) in Coromandel und habe die strecke in guten 20 stunden dann leicht gereitzt zurueckgelegt aber mich dann nach 4 Stunden schlaf .Sofort wie in einer grossen Familie wiedergefunden habe. Das Prana Festifal basiert auf einem einfache Prinzip tu was dier gefaelt, das heist auf der grossen Buehne sind unmengen von Musikinstrumenten und mann konnte einfach raufgehen und mitmusizieren, man hatte auch die moeglichkeit seine eigene Musik an Boxen anzustecken und zu praesentieren was bei meiner Musik auf nicht alzu grossen anklang tarf,es waren Feuertaenzer da die einen auch mal Feuersucken ausprobieren lassen konnten und auch auf profesioneller und sicherer basies erklaert haben wie das ganze funktioniert. Inmitten des Gelaendes steht ein riesiger Steinoffen in dem wier die besten Pizzas seit langem gemacht haben. Am Abend wurden Kurzfielme gezeit, es gab eine untalentierten Schow bei der jeder mitmachen konnte und sein groesstes untalent zeigen konnte oder auch sein groesstes Talent, vormittags wurden verschiedene sachen unternommen wie zb joga ,streching, verschiedene kunstaktionen, gemeinsammes kochen usw  nur ein Katzensprung das kan man schon fast woertlich nehmen geschaetzte 500 meter fussmarsch durch den unbeschreiblichen Wald ist ein Strand das habe ich noch nie im Laeben erlebt Menschenlehr mann kann nicht von eienem Ende zum anderensehen. Wunderbar warmess Wasser ,feinster sand und unbeschreibliche Stille vom altaeglichen Trubel losgeloest nur die Wellen die Voegel und die Insekten die um einen herum ein Chor von beruchigenden Gerauschen ergeben.

So das wars wieder einmal von mir ihr wist ja eh das ich keine lust habe die rechtschreibfehler herauszusuchen. Ich hoffe auch ihr kommt ein wenig ins Traumen und habt nicht zu sehr vernweh weil es hier auch Tage gibt an denen es Regnet, Stuermmt, kalt ist und sogar erdbeben ich hoffe es geht euch allen gut und ich werde irgendwann sicher wieder etwas von mir hoeren lassen.

lg marco