Campeche

31 05 2011

Hey,

nach einer kurzen Busfahrt bin ich um 5 Uhr Morgens in Campeche angekommen. Nachdem ich ein Hostel aufgesucht habe, in dem ich zwei Inder, die bereits mit mir im Dorm in DF gewesen sind und die ich nochmals in San Cristobal getroffen habe, wiedergesehen habe, lief ich durch die nette Altstadt Campeches. Es war die erste und damals einzige Hafenstadt der Yukatanhalbinsel, weswegen es vor Piratenangriffen geschuetzt werden musste. Riesige Stadtmauern und Bastillionen zeugen noch heute davon. Abermals traf ich ganz unverhofft auf Jemma, die Australierin, mit der ich von Oaxaca nach San Cristobal gereist bin und die eigentlich nach Guatemala reisen wollte. Witzig wie einem die Leute immer wieder verkommen (dass ich Marco in Palenque getroffen habe, habt ihr ja sicher auch schon gelesen). Aber zurueck zur Altstadt Campeches, mit ihren verschiedenfarbigen Hausern und schmalen gepflasterten Gassen, der Kathedrale und den unzaehligen anderen Kirchen und Plaetzen ist es ein weiteres Weltkulturerbe der UNESCO. Nach zwei wunderschoenen aber irrsinnig heissen Tagen (45+) sowie zwei Grillabenden im Hostel, bei denen ich auch Grillmeister spielen durfte, mit einer wirklich kunterbunten Crew aus allen Herrenlaendern (einem Italiener der in der Schweiz aufgewachsen ist, einer Inderin die in England lebt, einer Marrokkanerin aus den Niederlanden sowie einer Spanierin die bereits in Deutschland und auch Oesterreich gewohnt hat, zwei Franzosen und Fernando dem Mexicaner dem das Hostel gehoert, seiner Freundin einer Deutschen die gerade Praktikum in Campeche macht sowie zu guterletzt noch mir. Zu vortgeschrittener Stunde haben sich dann noch ein Amerikaner und ein Chinese, sowie zwei weitere Mexicaner dazugesellt) hat mich Giovianni, der Schweizer, ueberredet, mit nach Merida zu kommen. Begleiten wuerden uns Anna, die deutschsprechende Spanierin, sowie Fernando und seine Freundin Jenny. Ich musste nicht lange ueberredet werden und so ging die Reise weiter. Hier noch ein paar Eindruecke aus Campeche.

Sonnenuntergang

Hauptplatz

spanische KolunialarchitekturAnna und ichStrassenbild

kleine Kirche in der Altstadt

Grillrunde



Gastartikel ( marco )

27 05 2011

Ich werde jetzt nicht ueber Palenque oder San Cristobal schreiben darueber haben wir ja schon was gehoert. Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit alleine unterwegs und habe so ziemlich einiges erlebt. Am besten war gleube ich der Park Montes Azulas mit dem unglaublichen Tschungel der einer der letsten Plaetze ist wo es wilde Aras gibt . Die ich natuerlich auch gesehen habe ,und was mich noch viel mehr Beeindruckt hat Tukans in freier Wildbahn was recht selten ist. Die Temperaturen waren 43 Grad und 70 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit dieser Ort haelt bis jetzt warscheinlich den rekord von der ganzen Reise fuer Extreme Temperaturen wobei man sagen muss es war nicht unangehnem weil soviel Wasser in der Luft ist das mann eigentlich nicht Schwietzen kan was wiederum bedeutet das der eigene Koerpergeruch keinen Gestank entwickelt. Plus fuer den Tschungel. Als kleine Information die Umliegende Region war oder ist der „Stuetzpunkt“ von Subkomandante Marcos der fuer die Indios ein Freiheitskaempfer ist . Wobei ich ueber Marcos nicht mehr schreiben moechte das ist nicht meine Geschichte wenns Interesiert es gibt Buecher oder Wikipedia ( aber nicht alles glauben was im Internet steht ) ja nach dem Tschungel bin ich auch nach Palenque wo ich Sebi noch einmal kurz getroffen habe auf dem weg zum Bus , kurz zu P. es war super genial nicht mehr so heis also recht angenehm das Hostel hatte am Abend exterm gute und ausgefallene live Musik und die Ruinen selber waren auch nicht zu verachten. Davor war ich noch kurz in Agua Azul wasim grossen und ganzen ein riesen grosser natuerlicher Wasserfall Komplex ist der aus Lehmstein Sedimenten Besteht und ein wunderschoenes Bild ergibt wen das kristalklare Wasser mit den unglaublichen blautoenen die verschiedenen Pastel brauntoene der Steine und Felsen herunterrauscht. So danach ging es ab noch Puerto Arista was nicht wirklich besonders war und auch nicht erwaehnenswert. Danach gings ueber die Grenze nach Guatemala .Wobei es solte nicht graenze heisen sonder grosser Markt fuer jeden Sch… der absolut ueberfluesig ist. von verschiedenen Plastiksaeken bis Hueten von“ Geld umtausch Tischen“ auch Euro sind moeglich zu wechseln woberi dan meist der kurs geschaetzt wird also nicht gerade die beste Loesung wenn man in Geldnoeten ist.Zur Grenze Selber es ist eigentlich nur eine Bruecke die von allen moeglichen Leuten ueberquert wird die scheinbar etwas brauchbares auf die andere Seite bringen wollen von halben Autos das muss mann mal gesehen haben die von eier Kuh gezogen werden . Bis zu lehren Shampo Flaschen die dan auf der anderen Seite mit „Shampo“ wieder aufgefuelt werden . Das einziege woran mann erkent das es wirklich eine Grenze ist ist die gebuehr fuer die Ausreise. Ja danach ging es mit dem Chickenbus so wie es mir andere Touris erklaert haben heist der einheimische Bus weiter nach Guatemala City und danach nach Flores im grossen und ganzen war es ein Bustrip von Palenque nach San Cristobal nach Puerto Arista nach Tapachula nach san Marco nach Guatemala City nach San Simon nach Flores der laengste Bustrip den ich je gemacht habe 4 Tage mit kurzen unterberchungen in Hotels was aber nicht schlecht war weil im einheimischen Bus wird die vorbeiziehende Landschaft zu eiem erlebnis sondersgleichen mit den verschiedenen komentaren der Einheimischen die ich leider  nicht verstehe NO ESPANIOL was aber nichts macht weil die bedeutung geht nicht verlohren. So heute war ich noch in Tikal was Spannend eine der beruehmtesten Maia staeten die es gibt sie liegt im Tschungel  was wirklich Richtiger Tschungel ist .Nach erkliemen einer Ruine sehen die Ruinen sehr klein aus obwohl sie riesig sind das liegt daran das die Baumkronen hochgehen mindestens bis zuer haelfte der Ruinen die eine gewaltige groesse haben von 60 Metern zum Teil haben . Der Ausblick nur Wald von oben mit Ruinen Spitzen dazwischen verstreut fuer den Ausblick gibt es einfach keine Beschreibung …

Ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt durch etwas Schlafmangel bin ich heute nicht gerade sehr kreativ beim schreiben  was ich aber beim naechsten mal sicher wieder gut machen werde . Dafuer seit ihr jetzt wieder ein wenig auf stand was ich so die ganze Zeit mache und wo ich mich gerade herumtreibe .Naechter Bericht von ha sag ich euch nicht last euch ueberaschen 😛

Schoene Gruesse an alle aus Guatemal dem land mit dem nie endendem Fruehling wie es hier so schoen heist. Was auch absolut der wahrheit entspricht.



Palenque

27 05 2011

Das kleine Staedchen Palenque im Norden von Chiapas ist zum einen nicht sehr sehenswert, zum anderen trotzdem sehr touristisch. Das liegt aber weniger an der heutigen Stadt als an der ehemaligen Mayahochburg 7km ausserhalb, in mitten des tropischen Jungels. Hier kann man noch heute zahlreiche Ruinen bewundern. Spannend ist vorallem wie sich der Jungel seinen Lebensraum zurueckerobert hat, nachdem die Mayas die Stadt verlassen hatten. Auch ein sehr interessantes Museum ist nebenan zu bewundern. Das einzige das nicht nach meinen Wuenschen war, war das Wetter, das mit gefuehlten 50 Grad und mindestens 120% Humidity eindeutig viel zu heiss war. Ich war froh als ich nach 8h Wartezeit, endlich im klimatisierten Bus sass und schlafen konnte.

Palenque Palast

Palenque TempelUrwald ueber RuinenSarkophag aus einem der Tempel



San Cristobal de las Casas

23 05 2011

Nach San Cristobal gekommen bin ich nach einer 12h Busfahrt, bei der ich mehr oder weniger gut geschlafen habe und einem kleinen Regen und Hagelschauer, der mich auf dem Weg vom Hostel zur Busstation ueberrascht hat. Ich nahm die Sache recht entspannt und bin eben Barfuss durch die kleinen Baeche, die die Strassen herunterrannen, gegangen. Hier auf ueber 2000 Hoehenmetern angekommen, in den Bergen Chiapas, habe ich allerdings erstmal ein Tag im Bett verbracht. Aber ich erholte mich gut und so konnte ich bereits am zweiten Tag die gesamte Stadt mit all ihren Kirchen  und Maerkten, kleinen Winkeln und Gassen betrachten. Ich bin hier im Hostel mit Jemma, einer Australierin die ich bereits von Oaxaca kenne, zusammen im Dorm. Ausserdem habe ich Carlos, einen Mexicaner, der hier sein Wochenende verbringt, kennengelernt. Ich durfte mir also Einiges an Spanisch anhoeren, da Jemma ziemlich gut Spanisch spricht. Ich habe dabei einige neue Vokabeln aufgeschnappt, die mir Carlos gerne notierte. Abends gingen wir dann zusammen Taccos essen, nachdem Carlos uns Bier und Nachos vom nahegelegenen Supermarkt vorbeigebracht hatte. Anschliessend gingen wir in eine kleine Salsabar, die echt der Hammer war. Die Leute, fast alles Einheimische, tanzten in den kleinen Zwischenrauemen zwischen den Tischen und in den Gaengen. Eine Liveband spielte Musik, dass einem jeder Finger und Zehe anfieng zu springen und sich im Rythmus der Klaenge zu bewegen. Ebenfalls war es koestlich den Locals zuzusehen, wie sie sich zur Melodie bewegten, fast wie Wellen, keine Sekunde an einen Tanzschritt denkend verschwendend, sondern sich voll und ganz von der Musik leiten zu lassen. Ich hatte dann die Ehre ein Taenzchen mit einer Mexicanerin schwingen zu duerfen. Es ging besser als erwartet, was vielleicht auch am Cuba Libre lag den ich mir Teils zuvor, Teils danach goennte. Am heutigen Tag habe ich einen Abstecher nach San Juan Chamula, einem kleinen indigines Dorf unweit von San Cristobal, gemacht. Dort sieht man noch, wie sich Katholismus und Mayarituale vermischen. So werden zum Beispiel Huehner in der Kirche geopfert. Ausserdem hat der Ort einen netten Markt und mich hat es ein wenig ins Laendliche hinaus gezogen. So habe ich bei einem 1,5h Spaziergang um das Doerfchen viele Felder und weitere kleinere Maerktchen gesehen. Spannend sind aber die Leute hier, mit ihren Bunten traditonellen Kleidern und den Kindern, die sie sich mit einem Tuch auf den Ruecken oder um den Bauch schnallen. Ebenfalls habe ich hier gruen-blaue Geckos und meine ersten Kolibris gesehen 🙂

Strassenansicht in San Cristobal

StrassenverkauferSan Cristobal von obenCathedralim HostelCarlos und Jemma beim Taccos essenMarkt in San JuanLandschaft um San Juan farbenfrohes Lebewesen



Oaxaca

19 05 2011

Hey,

mitlerweile bin ich in Oaxaca, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Diese Stadt beherbergt mehr verschiedene Kulturen als jede andere Stadt in Mexico.

Oaxaca hat eine gewisse magische Anziehung. Was einem als Erstes auffaellt wenn man aus dem Bus steigt und in die Strassen der Stadt eintaucht, ist die unglaubliche Farbenvielfalt. Jedes Haus hier ist knallbunt angemalt, aber nicht in einer unangenehmen Art. So wird zum Beispiel meistens der untere Meter eines Hauses in einer duenkleren Farbe angemalt als der obere Rest und auch die vergitterten Fenster werden dann mit einer dazu passenden Farbe angemalt. Und jedes Haus hat seinen ganz eigenen Charakter, wobei die Strassenansicht dann wieder ein sehr homogenes Bild ergibt. Man kann es richtig geniessen durch die Gassen, die zum Teil noch mit Flusssteinen „gepflastert“ sind, zu schlendern. Ebenfalls auffaellig sind die vielen Baeume, die einen angenehmen Schatten spenden oder die Kletterpflanzen, die die Fassaden hochwachsen und kitschigerweise noch mit ihren Blueten zur Hausfarbe passen!

Ebenfalls habe ich mich auf meinem Weg durch die Stadt in unzaehlige Kirchen verirrt, die hier an jeder zweiten Ecke stehen und immer recht schoene und reichlich verzierte Vorplaetze haben. Auch die Maerkte sind einen Ausflug wert und so habe ich mir heute gleich zweimal einfach einen Teller „Wasauchimmer“ bestellt und mich ueberraschen lassen. Es war beidesmal richtig lecker, doch ich habe immer noch keine Ahnung, was genau es war 🙂

Zum Nachtisch habe ich mir dann ein paar Mangos gekauft und ein kleines Saeckchen Chiliheuschrecken 🙂 yammie!

Ebenfalls habe ich hier ein Museum, eine Kunstausstellung, eine Fotoausstellung und das Casa de la Cultura besucht. Wo ich nicht nur beeindruckende Ausstellungsgegenstaende gesehen und klassischer Musik gelauscht habe, sondern mir auch wieder gute Ideen und Blickwinkel fuer zukuenftige Fotos geholt habe.

Abends faengt es dann meistens recht stark an zu regnen, und selbst mit Regenjacke oder Schirm bleibt man (zumindest an den Fuessen) nicht trocken, da sich die Strassen in kleine Baeche verwandeln. Dachrinnen oder Hausvorspruenge verwandeln sich in nette kleine Wasserfaelle und kleine Vertiefungen in den oeffentlichen Plaetzen werden geflutet und sehen ploetzlich wie kuenstlich angelegte Brunnen aus 🙂

eine der vielen Kirchen OaxacasInnenansichtUmzug in den StrassenHaeusereckeKaefer und CoronaInnenhof der Casa de la CulturaGasse mit BogendurchgangChiliheuschrecken



Districto Federal (Mexico City)

16 05 2011

Hola!

Mittlerweile bin ich in Mexico City angekommen, das von den Einheimischen nur Mexico genannt wird, oder in Ausnahmefaellen (um den Unterschied zur Republik Mexico zu machen) DF Mexico. Die Metropole hat ungefähr 20 Millionen Einwohner!!! und ist somit nur unmerkbar groesser als das nette kleine Guadalajara mit gerade einmal 4 Millionen.

Allerdings findet man sich hier schnell zurecht und auch die Leute sind alles andere als „unheimlich“. Im Gegenteil, die Meisten helfen einem, ob beim Uebersetzen von Mahlzeiten oder wenn man aus der Metro kommt und dank Smog keine Ahnung von den Himmelsrichtungen hat und sich etwas verloren fuehlt. „Hier wird man geholfen“ wie es einst ein Werbespruch sagte. Ich habe die gesamte Altstadt abgewatschelt, habe mir das Nationalmuseum und den Nationalpalast angesehen. Auch die Cathedrale de Mexico, die ueber den alten Aztekentempel gebaut wurde und die netten kleinen Gassen, die einen recht schiefen Eindruck hinterlassen, da Mexico City auf einem schlecht trockengelegten See erbaut wurde und so die Häuser nach und nach absinken, durften nicht fehlen. So sieht es zum Beispiel in der Cathedrale aus, als ob die ewig langen Deckenleuchten schief haengen, dabei ist die gesamte Kirche geneigt. Ich habe den staedtischen Park mit seinen Attraktionen angesehen und habe mir den groessten Markt Lateinamerikas, den „Mercado de La Merced“, angesehen. Man koennte darin monatelang umherirren und haette laengst nicht jeden Stand gesehen. Ganz zu schweigen von allen Produkten begutachtet oder alle Speisen, die ebendort angeboten werden, probiert zu haben. Die U-Bahnstation ist inmitten der gigantischen Markthalle und es ist fuer einen Ortsunkundigen schwer den Ausgang zu finden (und das trotz all den „Salida“-Schildern)!

Den zweiten Tag habe ich mich auf die Spurn der Azteken gemacht. Eine Ausgrabungsstelle in Mexico Stadt habe ich als Erstes besichtigt. Dort haben die spanischen Conquistadores allerdings fast die gesamte Tempelanlage zerstoert. An den Fundamenten konnte man allerdings noch erkennen, wie es einmal ausgesehen haben muss. Ich habe Einiges ueber die praehispanischen Rituale gelernt und habe den 3 Generationenplatz besucht. Dort steht eine alte Kirche, die von den spanischen Eroberern aus den abgerissenen Tempeln, die gleich nebenan liegen, erbaut wurde und ein Wohnblock aus den 70gern. Ein typischer „haesslicher“ Plattenbau, der das moderne Mexico wiederspiegelt. Auf diesem Platz wurden 1968, kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Mexico, zahlreiche Studenten bei einer Demonstration von Soldaten der Republik erschossen. Heute errinnert noch ein grosses Denkmal an die damaligen Ereignisse. Ich habe mir erkaeren lassen, wie die Spanier der indigenen Bevoelkerung den katholischen Glauben naeherbrachten und besuchte ein Pilgerzentrum, in dem die Jungfrau Maria mit indigenen Gesichtszuegen dargestellt ist.

Zu guterletzt besuchte ich die nahegelegene Ruinenstadt Teotihuacán, welche ungefair 45km noerdlich vom Zentrum Mexicos liegt. Sie ist teil des Unesco Weltkulturerbes und mit seiner Totenstrasse (2km), der Sonnenpyramide (65m) und der Mondpyramide (48m) das best erhaltenste Erbe der Azteken. Die Spanier zerstoerten die Tempel nicht, da sie zur Zeit ihrer Ankunft bereits verlassen und mit Gras und Sträuchern ueberwachsen waren. Ein Glueck fuer die heutige Zeit. So konnte ich, gleich wie unzaehlige andere, Einblicke in die Aztekenkultur geniessen. Diese Stadt hatte um 800 n. Chr. etwa 90.000 Einwohner und heute sind erst etwa 10% der alten Stadt wieder ersichtlich und zugaenglich.

Und zum Schluss wie gewohnt noch ein paar Bilder:Catedral Metropolitana de la Asunción de María de la Ciudad de México

schiefe (abgesunkene) Hauser

Strassenbild

Market

Generationenplatz

Blick von der Sonnenpyramide zur MondpyramideMondpyramide frontalTotenstrass mit Sonnenpyramide (li)Blick von der Mondpyramide auf die SonnenpyramideSombrero gefaellig?



Tequila

12 05 2011

Miercoles war fuer uns der Tag an dem wir uns nach Tequila aufmachten. Tequila das Getraenk das heute auf der ganzen Welt bekannt ist. Dabei kennen wir ihn als ein leicht goldfarbigen und recht starken Alkohol. Einst brauten die Azteken dieses Getraenk unter dem Namen Mezcal. Erst als der Prozess komerzialisiert und automatisiert wurde wuerde es nach der Stadt Tequila benannt. Das einst als Medizin verwendete, mittlerweile nur noch dem Genusse dienende Nationalgetraenk der Mexicaner wird aus dem Herz der Agavenpflanze gewonnen. Diese werden nach jahrelanger Zucht gebrannt um anschliessend ihren Saft zu Destilieren. Nach diesem Prozess den alle arten von Tequilas gemeinsam haben unterscheidet sich die Lagerung oder die Zusetzung von weiterem Zucker um den Geschmack zu etwas „weicher“ zu machen. Den teuersten und reinsten Tequila lagert man bis zu 36Monaten in Eichenfaessern, um ihn nacher als „extra añjeo“ und 100% Agave azul in Flaschen fuer den Verkauf abzufuellen.

Soviel zur Herstellung des Tequilas. Wir hatten, dank dem Charm zweier Ueberseeler, eine persoenliche Dolmetscherin da die Fuehrung normalerweise nur auf spanisch war. Wir bekamen, wie ihr im oberen Absatz vielleicht festgestellt habt, einen recht guten Einblick in die Herstellung des beruehmten Getraenkes. Auch bekamen wir einige Kostproben der verschiedenen Sorten und Lagerungen sowie einige Margaritas  zum Ende der Fuehrung um uns auf den Geschmack zu bringen. Wir haben uns noch ein wenig im Ort selbst umgesehen und haben uns dann auf den zweistuendigen Rueckweg mit dem oertlichen Bus gemacht, wo wir nochmals die ganzen Agavenplantagen sehen konnten, die uebrigens Teil des Unesco Weltkulturerbes sind.

Hauptplatz in TequilaStrassenbild TequilaAgaven vor den Oefenverschiedene Lagerungsstufen (0-36Monate)Ticketlady, Marco, Dolmetscherin und ichAgavenplantageKaefer ueberall :)



Guadalajara

11 05 2011

Nachdem wir von Carmela zum Busbahnhof gefahren wurden und unser Ticket gekauft hatten bemerkte ich dass ich eine Tasche bei ihr im Auto vergessen hatte. Leider war alles das ich von ihr wusste, dass sie in ein nahegelegenes Dorf fahren wollte und in einem Cafe ihren Blog aktuallisieren wollte, dessen Adresse ich mir zuvor selbst als email geschrieben hatte. Allerdings gab es selbst fuer Angestellte in der Grayhound Busstation kein Internet sowie alle Bueros in der naeheren Umgebung bis ich schlussendlich beim 1,5Meilen entfernten Flughafen angekommen bin. Dort fand ich eine Angestellte die so nett war mir ihr Blueberry zur verfuegung zu stellen. Wer einmal versucht hat seine Emails mit einem solchen Ding zu checken weiss wie umstaendlich soetwas ist. Ich hatte gerade noch genuegend Zeit um mir den Blog aufzuschreiben und zurueck zur Bushaltestelle zu rennen, um den Bus gerade noch zu erwischen. Leider war der Bus anderer Meinung und so fuhr er bereits einige Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit ab und ich sah ihn nur noch davonfahren. Marco wartete bereits ungeduldig auf mich und so buchten wir unser Ticket um auf den naechsten Termin an diesem Tag. So hatten wir nochmals 4h mehr in denen ich versuchte Carmela einen Komentar auf ihrem Blog zu hinterlassen. Ich war uebergluecklich als sie ploetzlich in der Wartehalle stand und ich meine Tasche wieder in Haenden hielt. Dann ging unsere Fahrt um 5:25PM los und wir erreichten die Grenzstadt Nogales um etwa 9:30PM. Das witzige war, dass wir nur von den amerikanischen Behoerden nach zu verzollender Ware gefragt wurden und nicht einmal unseren Pass bei der Einreise nach Mexico vorweisen mussten. In Nogales mussten wir dann den Bus wechseln, da Greyhound nicht in Mexico operieren. So warteten wir in einer recht verkommenen Wartehalle bis unser Anschlussbus abfahrtbereit war. Nach einer Stunde ging es weiter und wir fuhren die ganze Nacht, den gesammten Tag und nochmals eine ganze Nacht bis wir schliesslich Montag morgens in Guadalajara ankamen. Wir machten uns auf zur Touristinformation, wo wir nach etwas warten das erste mal mit einem Mexicaner englisch sprachen. Wir suchten uns ein Hostel und schliefen erste eimal den gesammten Nachmittag und den Abend. Sozusagen eine verlaengerte Siesta 🙂
Heute haben wir uns die Stadt angesehen und uns zum Palazo de Federal aufgemacht wo wir unser Visum beantragen mussten. Witzig dass man das nicht schon vor der Einreise erledigen muss. Hier wird noch viel mit Papier und Schreibmaschiene gearbeitet und unmengen von Pauspapier verschwendet. Stempel werden geklopft und man wird von einem Schalter zum anderen geschickt. Zwischendurch muss man dann wiedereinmal zur Bank und einige Pesos einzahlen und dann wieder zurueck und den eingezahlten Zahlschein vorweisen. Ach ja und um 13:00 ist Feierabend? Unter der Woche? Und die Leute die vor einem drann sind kuemmern sich nicht darum ob noch jemand wartet oder nicht, es wird geplauscht und noch ueber Gott und die Welt verhandelt bevor man sich mit viel trara verabschiedet. Auch die Kollegen die bereits etwas frueher schluss machen kommen noch vorbei und verabschieden sich waerend noch einige Kunden warten oder gerade bearbeitet werden. Beamte wie im Bilderbuch 😛
Jedenfalls muessen wir Freitags dort wieder hin und dann sehen wir ob sie unser Eilverfahren erledigt haben oder ob wir unfreiwillig bis Montag in Guadalajara verlaengern muessen.
Wir haben uns danach den Markt angesehen und es hat uns ein wenig an Vietnam errinnert. All die Produkte ueberhauefen sich und man kann auf einen Blick 2000 Paar Schuhe, unzaehlige Guertel, 50 Typen von Sombreros, jede Menge glizernder Schmuck und hoechstwarscheinlich gefaelschte Uhren bewundern. Und wenn man sich um 90 Grad dreht aendert sich die Produktpallette zu Tee, Kaffee, Chilischoten oder Fisch und Fleisch. Interessant solche Maerkte. Wir haben uns auf alle faelle wohl gefuehlt.
Was gibt es noch zu sagen ueber Mexico. Es herrscht auffaellig hohe Polizeipresenz und wenn eine Bank mal ihr Geld abholen laesst passiert das nicht so heimlich still und leise wie moeglich, nein dann stehen an jedem Eck und auf jedem Dach unzaehlige bewaffnete Beamte die schwer gepanzerte Fahrzeuge bewachen. Allerdings fuehlt man sich keinen Moment unsicher wenn man durch die Stadt laeuft. Von der Landschaft haben wir bisher noch nicht all zu viel gesehen denn wir sind mit dem Bus ziemlich schnell an allem vorbeigerauscht. Noch dazu war es oft dunkel oder wir haben versucht so gut es ging zu schlafen. Der Norden ist ziemlich trocken und Kakteen sind die haufigst vorkommende Pflanze. Also so ziemlich wie man sich das vorstellt. Der Sueden verspricht tropischer zu werden, wann es allerdings soweit sein wird weiss ich jetz noch nicht.

Wir werden auf alle faelle weiter an unserem Spanisch arbeiten und hoffentlich schon bald wieder von uns hoeren lassen.

Adios!

BushaltestelleRestaurantCathedral MetropolitanaHauserfassadenPferdekutschen

Fruchtmarktnettes Fassadenbild



Phoenix

6 05 2011

Jetz sind wir in Phoenix, einer der groessten Staedte der USA, allerdings nur von der Flaeche, die sie einnimmt. Es sieht hier mehr aus wie ein endloses Dorf mit unzaehligen Einfamilienhaeusern. Wir haben uns auch gewundert, wie eine derart grosse Stadt mittens in der Wueste (wir haben heute gerade 115 Grad Fahrenheit) entstehen konnte.

Wir sind hier in einem netten kleinen Hostel untergekommen, wo wir am ersten Tag zwei Englaender kennengelert haben. Die zwei sind 18 und reisen fuer etwa 2 Monate durch die Staaten. Am naechsten Morgen trat eine Amerikanerin unserer kleinen Clique bei und am darauffolgenden Tag noch zwei Schweizer. Eigentlich wollten Marco und ich bereits am Mittwoch weiter nach Mexico reisen, allerdings waren wir leicht zum Bleiben zu ueberreden, da es uns mit unserer Crew hier sehr gut gefiel und mein Geburtstag hier eindeutig besser zu feiern ist, als auf einer 35h Busfahrt. Noch dazu ist jeden ersten Freitag im Monat das groesste Art Festival der USA, hier in der Roseveltstreet, in Phoenix. Mit einigen Bud Ice, Rotwein, pokern mit Wasserpfeifen Kohlen als Chips und anderen Kartenspielen, ueberbrueckten wir die letzten Tage hier im Hostel. Schwimmbadbesuch in einem 5 Sterne Hotel und ein Barbierbesuch, sowie mehrere „Insider Cafe’s“ und ein Flamenco Restaurant standen auf unserem Tagesprogramm. Heute Morgen wurde ich mit Krispy Kreme Doughnuts ueberrascht und anschliessend gingen wir in das ‚In ’n out Burger‘ Restaurant, wo sie angeblich die besten Burger Amerikas machen. Heute abend wird ge bbqed und danach gehts auf zum Artfestival. Vielleich geht sich danach noch ein Autokino aus und morgen werden Marco und ich uns dann endgueltig von den Staaten verabschieden. Unser naechster Stop wird Guadalajara sein.Caleb (UK), Sebi (AUT) und Marco (AUT)Ella (UK) mit MonstereiscremeTeam HaircutFlamenco NightIn n' out BurgerGrillobatBowling



Utha u. Arizona

4 05 2011

Den zweiten Tag in Vegas verbrachten wir mit schlafen und den Hoover Dam besichtigen, der sich ganz in der Naehe befindet. Dieses monumentale Bauwerk war zu seiner Zeit der groesste Stausee der Welt und wurde an der Grenze zwischen Arizona und Nevada errichtet. Und zwar nicht ueber irgend einen Fluss, nein den Colorado River, der Fluss, der den Grand Canyon geschuerft hat! Fuer die damalige Zeit eine ingenieurstechnische Meisterleistung. Zurueck in Vegas haben wir uns Downtown angesehen, bevor wir abends wieder zurueck zum Strip sind, um uns eine typische Las Vegas Show anzusehen. Wie die Stadt selbst ist auch die Show bunt und schillernd, so dass man kaum weiss, wo man hinsehen soll.

Die naechsten Tage verbrachten wir viel Zeit im Auto:Wir fuhren zum Zion NP, einem netten kleinen Nationalpark mit steilen roten Felswaenden. Von dort ging es vorbei am Bryce NP und durch den Capitol Reef NP und zum Canyonland Nationalpark, die alle sehr schoene rote Felsformationen beherbergen (nicht dass diese uninteressant waeren, aber sonst wird dieser Artikel zu lang). Nach all diesen NP’s goennten wir uns eine Pizza in Pizza Hut, wo wir eine richtig, richtig dicke Familie sachen. Oma, Opa, Mama, Papa, Cousine und Kinder, Onkel und Tanten… alle mehr als zwei ‚bessere Haelften‘. Der Typ am Nebentisch trug eine Handfeuerwaffe mit sich, damit man sich in seiner Gegenwart sicherer fuehlt (ich hoffe man hoert den Sarkasmus heraus :)). Vor der Tuere fuhren aufgetunte oder alte, tiefer- oder hoehergelegte, sowie moderne sportliche Autos vorbei, da gerade Car Show war. Und damit die Leute nicht um die stehenden Autos herumlaufen muessen um diese zu bewundern, fahren in Amerika die Autos die Strasse auf und ab, immer wieder, einen ganzen Tag lang, waerend die Leute am Strassenrand mit ihren Campingstuehlen sitzen und Bier trinkend den Autos zusehen.

Am darauffolgenden Tag sahen wir uns den Arches NP an. Unglaublich grosse Steinboegen in allen Varrianten und in einer wahnsinnigen Dichte. Auch das Wahrzeichen von Utah, den Delicate Arch, haben wir gesehen. Felsen, die wie von Zauberhand aufeinendergestapelt wurden und Spalten, die perfekt waeren um dort verstecken zu spielen 🙂

Das war Utah und fuer uns ging es dann weiter nach Arizona, wo wir das Monument Valley (ein Dirtroad Drive-Trough Park) in einem Indianerresservat besichtigten. Und schlussendlich kamen wir zum beruehmten Grand Canyon, der wirklich ‚grand‘ ist. Unglaubliche Dimensionen, die einem erst richtig bewusst werden, wenn die Sonne (fuer die Julie ;)) sich langsam Richtung Horrizont neigt und die Schatten dem Tal mehr Profil verleihen. Den naechsten Tag fuhren wir nach Williams, wo wir die Route 66 kreuzten und weiter nach Camp Verde fuhren, wo wir uns das Montezuka Castle ansahen. Nach einem T-Bone Steak und Nachos ging es weiter durch die Kakteen bewachsene Wueste Arizonas, bis wir schliesslich in Phoenix ankamen. Hier sind wir nun und planen unseren Trip durch Mexico, den wir in den naechsten Tagen starten werden. Insgesammt sind wir rund 3000Meilen oder ca. 4800km in 9 Tagen (mit gefuehlten 20 Kurven) gefahren, haben 6 Nationaparks und 3 Monuments gesehen, haben in Taco Bell, Wendy’s, MC Donald’s, Panda Express, Denny’s und Pizza Hut Fast Food gegessen, hatten Schnee und Wuesten, sowie Temperaturen von unter Null bis weit ueber die Mittdreissiger. Alles in Allem ein sehr Guter, wenn auch kurzer, Eindruck von South West, dem ehemaligen Wilden Westen bekommen.Limosine vor dem Ceasar PalaceStrassenansicht von Las VegasFabulous Las Vegas SignBellagio BrunnenshowCasinoHoover DamZion NPWasserfallBueffelCanyonland NPArches NPDoble O ArchDelice ArchBalanced RockMonument ValleyGrand CanyonSebi am Grand CanyonRoute 66 SignMontezuma Castle